Generative KI Erfolgreicher KIPITZ-Hackathon mit Bundesbehörden

Ein Gastbeitrag von Juliane Musil 2 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz birgt ein enormes Potenzial, Prozesse und die interne Arbeit von Behörden effizienter zu gestalten. Mit dem „Hack the Future“-Hackathon hat das Beratungsunternehmen BearingPoint ein Format geschaffen, um die Möglichkeiten des KIPITZ-Portals vom ITZBund praxisnah auszuloten.

Auf dem „Hack the Future“-Hackathon 2025 wurden die Möglichkeiten des KIPITZ-Portals vom ITZBund praxisnah auf die Probe gestellt.(©  Midjourney / Symbolbild / KI-generiert)
Auf dem „Hack the Future“-Hackathon 2025 wurden die Möglichkeiten des KIPITZ-Portals vom ITZBund praxisnah auf die Probe gestellt.
(© Midjourney / Symbolbild / KI-generiert)

Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung stellt Bund und Behörden vor große Herausforderungen. Doch künstliche Intelligenz schickt sich an, zumindest einige der Herausforderungen zu bewältigen. Vor diesem Hintergrund wurde der Hackathon „Hack the Future" ins Leben gerufen: ein Innovationsformat, bei dem Vertreter von Bundesbehörden, Berater und Entwickler gemeinsam an praxistauglichen KI-Lösungen in einem interdisziplinären Kontext kollaborieren.

Gemeinsam für die Zukunft der Verwaltung

Zu der zweitägigen Veranstaltung waren drei Bundesbehörden sowie das ITZBund als Betreiber und Entwickler des KI-Portals KIPITZ eingeladen. Letzteres diente nämlich als technologische Basis zur Entwicklung der Lösungen, schließlich ist es explizit für den Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung vorgesehen. Gemeinsam mit den Experten aus der Verwaltung, den BearingPoint-Beratern und -Entwicklern sowie dem ITZBund wurden konkrete Herausforderungen aus der Verwaltung aufgegriffen. Ziel war es, in kürzester Zeit praxistaugliche Lösungen für aktuelle Problemstellungen zu entwickeln.

Vom Use Case zur funktionsfähigen Lösung

In intensiven Arbeitsphasen wurden die von den Behörden eingebrachten Anwendungsfälle analysiert, hinsichtlich ihrer Machbarkeit bewertet und im Rahmen des Möglichen technisch umgesetzt. Mit Hilfe von KIPITZ entstanden so drei Prototypen von KI-Anwendungen bzw. -Diensten:

  • 1. Intelligente Dokumentenerstellung: Automatisierung der Dokumentenerstellung durch KI-gestützte Workflows
  • 2. Erweiterte Portalsuche: Verbesserung der Suchfunktionen für einen effizienteren Informationszugriff
  • 3. Personalisierte Lernpfade: KI-gestützte, maßgeschneiderte Lernerfahrungen für das Onboarding von Verwaltungsmitarbeitern

Die Teilnehmenden waren begeistert von den Möglichkeiten, die sich mit generativer KI in hoher Geschwindigkeit auf dem KIPITZ-Portal umsetzen lassen.

Innovation durch interdisziplinäre Kooperation

Fast nebenher hat die Veranstaltung gezeigt, wie wertvoll eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Behördenmitarbeitern, KI-Beratern und Entwicklern ist. Die Kombination aus fachlicher Expertise, methodischer Beratung und technischer Umsetzung ermöglichte es, innerhalb von nur zwei Tagen konkrete Ergebnisse zu liefern. Der Hackathon diente dabei nicht nur der kurzfristigen Problemlösung, sondern auch als strategische Plattform für die Weiterentwicklung von Use Cases und die perspektivisch nachhaltige Integration von KI in Verwaltungsprozesse.

Ein Format mit Zukunft

Damit hat der Hackathon bewiesen, wie effektiv und zielführend er als Innovationsformat ist. Die positiven Erfahrungen und greifbaren Ergebnisse lassen keinen Zweifel daran, dass dies nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein wird. Nicht zuletzt, weil die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung selbst ein langfristiges Projekt ist, das durch kreative und kollaborative Ansätze wie diesen maßgeblich vorangetrieben wird. „Hack the Future“ hat gezeigt: Die Zukunft der Verwaltung ist smarter, effizienter und von innovativer KI geprägt.

Juliane Musil
ist Partnerin bei BearingPoint.

Bildquelle: BearingPoint

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