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Globale Verantwortung
Fujitsu Technology Solutions wird weltweit innerhalb der Gruppe die Verantwortung für das Server- und Storagegeschäft übernehmen. Sven Mulder: „Jede Fujitsu-Tochter verantwortet einen Teilbereich der Gruppe. In Augsburg und München sind künftig zentral Forschung & Entwicklung für x86-Server und Storage angesiedelt und von dort aus treiben wir diese beiden Bereiche weltweit.“ Bei 7,74 Millionen verkauften Einheiten im Jahr 2008 liegt Fujitsu derzeit mit 270.000 verkauften Servern und einem Marktanteil von 4 Prozent weltweit auf dem vierten Platz hinter HP, Dell und IBM. Bis 2010 allerdings peilt FTS bei den x86-Servern die Marke von 500.000 verkauften Einheiten weltweit an – fast eine Verdoppelung der bisherigen Sales. Bis 2012 will der Konzern so einen Marktanteil von 10 Prozent erreichen.
Und das scheint machbar. Sven Mulder meint: „Durch die globale Aufstellung und unsere weltweite Verantwortung für diese Schlüsselprodukte verbuchen wir künftig ganz andere Skalierungseffekte als zu Zeiten, in denen wir mit der Beschränkung auf die EMEA-Region leben mussten – die uns übrigens immer wieder als Geburtsfehler attestiert wurde. Nun wird sich die internationale Ausrichtung – zumal in einem reinrassigen IT-Konzern – auch auf unsere Aktivitäten in Deutschland positiv auswirken: in erster Linie für unsere Kunden.“
Neue Entwicklungschancen sieht Sven Mulder hier gerade auch im Public Sector. Er erwartet vor allem eine stärkere EMEA-Ausrichtung durch die Kopplung der bereits vorhandenen Aktivitäten. „Fujitsu Siemens Computers war in Deutschland stark gesetzt – und ist das auch als Fujitsu Technology Solutions“.
In Großbritannien ist die Fujitsu-Group ebenfalls gut im Öffentlichen Sektor aufgestellt. Mulder: „Da bieten sich interessante Ansätze für eine europaweite Zusammenarbeit, beispielsweise bei der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie. Ich bin sicher, dass wir deutliche Synergie-Profite verzeichnen werden.“
Als eine klare Stärke im Angebot betrachtet Sven Mulder die Managed Services. Sie stellen in seinen Augen eine hochinteressante Möglichkeit dar, den wachsenden Anforderungen der Kunden an eine maßgeschneiderte IT gerecht zu werden – neben dem klassischen Outsourcing, das künftig dank des gemeinsamen Marktauftritts mit der Schwester Fujitsu Services ebenfalls zum Portfolio gehört. Eine Ausschreibung für Managed Services in Niedersachsen habe FTS bereits für sich entscheiden können, verrät Mulder.
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