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Dynamic Infrastructures
Umso bemerkenswerter, dass das Unternehmen so lange schon konsequent auf Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz setzt. Zu den Produkt-Highlights der CeBIT zählen folgerichtig der erwähnte erste 0-Watt-PC, der im Ruhezustand keinerlei Strom verbraucht, und der weltweit erste Server mit Intel-Prozessortechnologie, der die Anforderungen des Energy Star 4.0 erfüllt. Die Augsburger Entwickler haben übrigens mit dem 0-Watt-PC ein Gerät entwickelt, das selbstständig in den Ruhezustand geht, aber in einem definierten Zeitraum dennoch administrierbar bleibt – um beispielsweise Software Updates aufspielen zu können.
Im Herbst des vergangenen Jahres hatte Fujitsu Siemens Computers erstmals seine Dynamic Infrastructures der Öffentlichkeit präsentiert. Im vergangenen Monat zeigte das Unternehmen eine Fülle von Bausteinen dieses Leistungsspektrums, was ganz auf die Strategie und die Prioritäten der jeweiligen Kundengruppen ausgerichtet ist und sich dynamisch an unterschiedliche Bedarfsszenarien anpasst:
- mit vorab getesteten Infrastrukturlösungen,
- mit Managed Infrastructures im Sinne von Outtasking von Teilen des Betriebs und schließlich
- mit Infrastructure-as-a-Service.
Letzteres ist ein Angebot, bei dem die Kunden eine bereitgestellte Infrastrukturlösung gemeinsam mit anderen nutzen und nur für das bezahlen, was sie wirklich nutzen – wie das etwa im Energiesektor längst der Fall ist.
Gerade die Öffentliche Verwaltung mit ihren komplexen Prozessen ist auf objektive Infrastrukturlösungen, zuverlässige Services und kompetente Beratung mehr denn je angewiesen. Sven Mulder: „Weniger Kosten, mehr Flexibilität – so lautet das Gebot der Stunde.“ Bei dieser Herausforderung unterstützt Fujitsu Technology Solutions seine Kunden seit vielen Jahren, künftig aber verbindet der Anbieter seine Produkte, Services und Lösungen zu einer ganzheitlichen Architektur, in die bedarfsgerecht Partnerprodukte eingebunden werden – individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse der Kunden in den Behörden.
Von Fujitsu Siemens Computers zu Fujitsu Technology Solutions: Geht dem Hersteller mit dem Namen Siemens gerade im Öffentlichen Bereich nicht ein Qualitätsmerkmal verloren? Sven Mulder muss nicht lange überlegen: „Der Gedanke könnte naheliegen, weil Siemens natürlich seit Jahrzehnten in der Öffentlichen Verwaltung fest verankert ist. Doch de facto ist das Gegenteil der Fall: Die Kundensicht – das haben unsere Recherchen und Befragungen ergeben – war eindeutig positiv. Da die Siemens AG sich ohnehin mehr und mehr aus der IT-Entwicklung zurückgezogen hat, sehen es unsere Kunden sogar als eindeutigen Vorteil, dass wir in Zukunft zu einem reinrassigen IT-Konzern gehören.“
Die Fujitsu Group ist weltweit mit fast 170.000 Mitarbeitern und einen Umsatz von 53 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2007 das viertgrößter IT-Service-Unternehmen weltweit.
Kontinuität werde deshalb großgeschrieben. Das gelte sowohl für die vertriebliche Ausrichtung als auch für die künftigen Entwicklungen von Produkten und Lösungen.
Lesen Sie auf der näcshten Seite, welche globale Verantwortung auf die deutsche Tocher zukommt
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