eGovernment im Kanton Bern

Ein Meilenstein, der vernetzt

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Die Herausforderung

Alle 392 Berner Einwohnerkontrollen müssen ihre Daten bereinigen und mit der GERES–Plattform abgleichen. Dies geschieht mittels simulativer Datenübernahme, bei welcher die Differenzen zwischen den Registern ausgewiesen werden. Um dies zu ermöglichen, sind eine ganze Reihe organisatorischer sowie technischer Voraussetzungen zu schaffen. Föderalismus und die zahlreichen Beteiligten ergaben, dass in jeder Gemeinde andere Konstellationen anzutreffen sind. Jede Konstellation muss abgebildet werden und erfordert ein entsprechendes Vorgehen. Ein speziell ausgebildetes Support-Team begleitet die Gemeinde bei diesem Vorhaben.

Kleine und kleinste Gemeinden

Die Systemarchitektur verfügt noch über Optimierungsmöglichkeiten. Der Kanton Bern verzeichnet 22 kleine und kleinste Gemeinden mit weniger als 150 Einwohnern. Diese würden wohl für ihre eigenen Zwecke keine elektronische Einwohnerkontrolllösung einsetzen. Dennoch sind diese nun durch das RegG verpflichtet, die Daten ihrer Einwohnerkontrolle in elektronischer Form an die kantonale Plattform zu übermitteln. Nur so lässt sich ein vollständiges System realisieren, das schließlich allen Beteiligten einen Nutzen bringen wird.

In diesem Kontext sind sehr erfreuliche Zusammenarbeiten zwischen den Einwohnerkontrollen benachbarter Gemeinden entstanden, was sich schließlich auch positiv auf die administrativen Kosten dieser Gemeinden auswirken wird. Im Berner Jura zum Beispiel wurde unter der Obhut der Gemeinde Souboz eine Kooperation zwischen zwölf Gemeinden gegründet, um gemeinsam eine Softwarelösung zu evaluieren und zu beschaffen.

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