Bereits mehr als 200.000 Akten digital E-Akte in Brandenburgs Justiz

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Einführung der elektronischen Akte bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften ist ein zentrales Projekt der Landesregierung Brandenburgs. Der aktuelle Status quo verheißt Positives.

Mit der E-Akte liegt der nächste Fall nur einen Klick entfernt.(Bild:  Eakrin – stock.adobe.com)
Mit der E-Akte liegt der nächste Fall nur einen Klick entfernt.
(Bild: Eakrin – stock.adobe.com)

Seit der Einführung der elektronischen Akte in der Brandenburger Justiz sind bereits Hunderttausende Akten in digitale Form umgewandelt worden. Derzeit würden etwa 226.000 Akten in der ordentlichen Gerichtsbarkeit elektronisch geführt, teilte das Justizministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. Das entspreche einer gespeicherten Datenmenge von knapp 6,5 Terabyte, das sind fast 6.500 Gigabyte.

Im Jahr 2022 wurde die elektronische Akte in der ordentlichen Gerichtsbarkeit sukzessive in Zivil-, Betreuungs- und Familiensachen im Echtbetrieb eingeführt. Mittlerweile nutzen alle Landgerichte und das Brandenburgische Oberlandesgericht die E-Akte. Von den 23 Amtsgerichten in Brandenburg arbeiteten mittlerweile 22 damit.

Justizministerin Susanne Hoffmann (CDU) wollte am Montag im Finanzgericht Berlin-Brandenburg in Cottbus beim Start der Einführung der elektronischen Akte für die Fachgerichte dabei sein. Der Einsatz beim Finanzgericht Berlin-Brandenburg soll den Grundstein zur Einführung der E-Akte bei allen Fachgerichten legen.

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