Landkreis Helmstedt profitiert von verbesserter IT-Sicherheit

Durchgängige VMware-Zertifizierung auch für USV-Anlagen

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Die zur Verfügung stehende Energie aus dem USV-internen Akku wird der benötigten Leistung der Prozesse gegenübergestellt, um daraus die Überbrückungszeit zu berechnen. Die Intelligenz der Lösung ist darin zu sehen: Mittels der USV können nachrangige Prozesse sofort beendet werden. Die Batterie wird so entlastet und die Restlaufzeit des Systems erhöht. Damit wird die Stromversorgung für unternehmenskritische Anwendungen wie Datenbanken länger aufrecht erhalten.

Um einen sicheren und geordneten Shutdown automatisch durchzuführen, ist eine dedizierte Kommunikation mit allen Komponenten notwendig, sowohl virtuelle Server als auch ESX- Server. Die Reihenfolge oder Priorität des Shutdowns der virtuellen Server kann individuell konfiguriert werden. Die bekanntesten aller Funktionen in der Shutdownroutine sind das Speichern von Daten, Beenden von Anwendungen und Herunterfahren des Betriebssystems.

In der Praxis wird für diesen Shutdown eine logische- und physikalische Schnittstelle benötigt. Die physikalische Schnittstelle ist ein in der USV integrierter SNMP-Adapter, die logische Schnittstelle das dazugehörige SNMP-Protokoll sowie ein spezielles RCCMD-Softwaremodul (RCCMD = Remote Console Command). Die Software wird auf jedem virtuellen Server und auf dem ESX-Server installiert. Das Besondere von RCCMD gegenüber konventioneller USV Managementsoftware ist die ereignisgesteuerte Kommunikation. Das heißt, es findet nur dann eine Kommunikation statt, wenn auch tatsächlich ein Ereignis auftritt.

Strom der Güteklasse eins

Neben dem Management des gesamten Systems im Falle von Stromausfall ist die Hauptaufgabe der USV die Versorgung der angeschlossenen IT-Umgebung mit Energie konstanter Güte. Durch den Einsatz einer USV vom Typ XANTO S in Doppelwandlertechnik werden nicht nur Stromausfälle ohne Umschaltzeit überbrückt und Datenverluste vermieden, sondern auch Spannungsschwankungen von sensiblen und teuren Komponenten ferngehalten und so deren Lebenserwartung erhöht.

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