Die richtigen Fragen stellen Digitale Souveränität: Neues ÖFIT-Tool steht bereit

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Das neueste Tool aus der Serie der „ÖFIT-Wegbereiter“ widmet sich der dringenden Frage der digitalen Souveränität. Dabei geht es um mehr als Beschaffung und Betrieb von Hard- und Software.

Anhand von Fragekatalogen können Teams gemeinsam Maßnahmen zur digitalen Souveränität bewerten und priorisieren. (Bild: ©  Who is Danny - stock.adobe.com / KI-generiert)
Anhand von Fragekatalogen können Teams gemeinsam Maßnahmen zur digitalen Souveränität bewerten und priorisieren.
(Bild: © Who is Danny - stock.adobe.com / KI-generiert)

Wie wichtig digitale Souveränität für die öffentliche Verwaltung ist, wird in der aktuellen politischen Situation immer deutlicher. Doch welche Maßnahmen leiten sich daraus ab? Wissen allein genügt nicht, es muss in praktisches Handeln übersetzt werden – davon ausgehend hat das ÖFIT (Fraunhofer FOKUS Kompetenzzentrum Öffentliche IT) die „Wegbegleiter“-Serie gestartet: kollaborative Lern- und Arbeitsinstrumente für Entscheider und Teams in der öffentlichen Verwaltung.

Der Wegbereiter „Digitale Souveränität“ ist das neueste Tool dieser Serie. Mit Hilfe des Übersichtsplakats und der Fragebogen-Plakate können Teams ihren aktuellen Stand bewerten und Handlungsoptionen ausloten. Grundlage sind die drei strategischen Ziele der digitalen Souveränität der öffentlichen Verwaltung, die der IT-Planungsrat definiert hat: Wechselmöglichkeit, Gestaltungsfähigkeit und Einfluss auf Anbieter. Es geht dabei natürlich auch um die Gretchenfrage, den Einsatz von Open Source. Der Fragenkatalog im Feld Hardware und Software eruiert etwa, inwieweit Open-Source-Lösungen, offene Schnittstellen, Lock-in-Risiken, aber auch Nachnutzung schon bei der Beschaffung berücksichtigt werden, ob für die wichtigsten IT-Lösungen bei Bedarf kurzfristige Wechselmöglichkeiten bestehen und wie die Verträge mit den Anbietern gestaltet sind.

Aber ÖFIT spannt den Bogen weiter und schließt auch vier weitere Handlungsfelder in das Tool mit ein: Daten, Mitarbeitende, Innovation und organisationales Lernen sowie Sicherheit und Resilienz. Das erscheint auch sinnvoll, denn Gestaltungsfähigkeit zum Beispiel setzt auch Kompetenz der Mitarbeitenden und Kenntnisse der neuesten Entwicklungen voraus. Ziel ist es letztlich, aus den vorgeschlagenen Maßnahmen diejenigen umzusetzen, die für die eigene Organisationen relevant sind.

Wegbereiter nutzen

Alle Unterlagen – Einstiegsplakat, Fragenkataloge und Anleitung – zum Wegbereiter „Digitale Souveränität" finden Sie auf der ÖFIT- Website:.

Bisher erschienen bereits Wegbereiter zu den Themen Innovation im Check, Startklar für Low Code und Kompetenzen für generative künstliche Intelligenz

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