Schleswig-Holstein Die OZG-Cloud: Ein Mittel für die Verwaltungsdigitalisierung

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Schleswig-Holstein hat im Rahmen der OZG-Umsetzung bereits früh mit den Roll-Out-Strukturen in der Digitalisierung begonnen. Mit der OZG-Cloud nimmt die Verwaltungsmodernisierung im Land weiter Fahrt auf, denn aktuell machen sich die Erfolge besonders in den Nutzerzahlen sichtbar: Rund 170 Anträge gehen täglich in das zentrale System ein und die Zahlen steigen.

Die Stadt Kiel hat in den vergangenen vier Wochen über 2.800 Anträge über die OZG-Cloud eingereicht – somit ist Kiel die nutzungsreichste Stadt, gefolgt von den Kreisen Nordfrieslands. (© tippapatt – stock.adobe.com)
Die Stadt Kiel hat in den vergangenen vier Wochen über 2.800 Anträge über die OZG-Cloud eingereicht – somit ist Kiel die nutzungsreichste Stadt, gefolgt von den Kreisen Nordfrieslands.
(© tippapatt – stock.adobe.com)

Die Verwaltungsdigitalisierung in Schleswig-Holstein befindet sich im Aufschwung: Das Tempo in der Umsetzung des Digitalisierungsvorhabens hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Doch die Ziele sind hochgesteckt, denn in den kommenden Jahren soll es noch effizienter werden. Bisher wurde das Fundament mit Konsolidierungs-, Modernisierungs- und Digitalisierungsprojekten gelegt und es stehen bereits, mit steigender Tendenz, eine Menge an Online-Diensten für Verwaltungen zur Verfügung. Wie erfolgreich das Vorhaben läuft, ist auch durch die OZG-Cloud erkennbar: Vor einem Jahr seien nur 24 Kommunen an der Nutzung der OZG-Cloud beteiligt gewesen, mittlerweile ist die Zahl auf 73 gestiegen. Das ist mehr als die Hälfte der im Land vorhandenen Kommunen.

Die OZG-Cloud ist ein zentrales Mittel, das eine schnelle Bearbeitung von Anträgen aus Online-Diensten möglich macht. Über die OZG-Cloud können allerlei Daten bearbeitet werden, wie Gewerbeanmeldungen, Genehmigungsverfahren, Baumfällgenehmigungen oder Fundbürodienste für Tiere. Insgesamt sind über 820 Online-Dienste damit verbunden sind. Die OZG-Cloud soll außerdem noch größer werden: Damit noch mehr direkt über das System laufen kann und somit weitere Schritte von der Bearbeitung bis zur Veraktung eingespart werden, sollen demnächst Dokumentenmanagementsysteme angebunden werden.

Bürgerinnen und Bürger, wie auch Unternehmen können von schneller verfügbaren Verwaltungsleistungen profitieren, während Verwaltungen den Vorteil einer vollständig digitalen und beständigen Prozesskette haben. Für die Kommunen bestehe bei einer Nutzung der OZG-Cloud zudem der Vorteil, weder finanzielle, noch infrastrukturelle oder zusätzlich personelle Ressourcen für Lösung vorhalten zu müssen. „Das Land finanziert die gesamte Entwicklung und den Betrieb. Die Nutzung ist für die kommunalen Behörden kostenfrei“, sagt Digitalisierungsminister Dirk Schrödter. Nicht nur Kommunen, auch einige Landesbehörden, etwa die Investitionsbank und die Wirtschaftsförderung des Landes, nutzen die Cloud bereits. Zwölf weitere Kommunen arbeiten sich noch in das System ein.

(ID:50004940)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung in der Verwaltung

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung