Am Beispiel der IBM-Pressestelle erklärt

Die IT-Architektur für das Wissensmanagement 2.0

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Integrationsschicht:Hier werden verschiedene Adapter für eine einfache und flexible Integration von Anwendungen und Systemen zur Verfügung gestellt. Als ein Beispiel seien die Anforderungen der Informationsintegration bei der Suche genannt. In der Regel sind die Informationen auf einer Vielzahl von Systemen und Windows-Laufwerken verteilt.

Diese verschiedenen Quellen in einem Suchdienst unter Berücksichtigung der Zugriffsberechtigungen der Quellsysteme zu vereinen, stellt eine hohe Anforderung an die benötigten Adapter. Da die vorhandenen Kundenumgebungen sehr unterschiedlich sind, und auch in Zukunft immer neue Systeme hinzukommen werden, setzt IBM hier auf einen service-orientierten Ansatz, der es ermöglicht, sukzessive einzelne Systeme hinzuzuschalten, ohne die anderen zu beeinflussen.

Backend-Schicht:Die vorhandenen Anwendungen und Systeme, die in das Gesamtvorhaben integriert werden sollen sowie als Datenlieferant dienen, liegen in der Backend-Schicht. Dies können vorhandene Content-Anwendungen, prozessoral orientierte Systeme sowie Verzeichnisdienste sein.

Einheitliche Java-Infrastruktur

Durch die strikte Trennung der Schichten und die Kapselung der einzelnen Anwendungskomponenten wird eine hohe Flexibilität für eine phasenweise Einführung und spätere Anpassungen erreicht, ohne das Gesamtsystem zu beeinflussen. Auch eine gezielte Skalierung einzelner Dienste und Komponenten ermöglicht einen sicheren, stabilen und effizienten Betrieb.

Die IBM-Lösung basiert auf einer einheitlichen modernen Java-Infrastruktur. Diese hat sich als stabile Laufzeitumgebung in vielfältigen Kundensituationen bewährt und kann hohe nicht-funktionale Anforderungen erfüllen. Sie spiegeln sich sowohl in Durchsatzraten, Latenzzeiten, Sicherheit und Transaktionalität als auch in Robustheit und Skalierbarkeit wieder. Die empfohlenen Lösungsmodule nutzen den Anwendungsserver als Kernkomponente. So setzen Portal, Suche-Dienst, Workflow und Prozesssteuerung sowie Dienste für Zusammenarbeit auf der gleichen Basis auf.

Marco Schrader, Wolfgang Raestrup

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