Am Beispiel der IBM-Pressestelle erklärt

Die IT-Architektur für das Wissensmanagement 2.0

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Verschmelzung von Intranet und Extranet

Im modernen Intranet verschmelzen Informationen und Interaktionsmöglichkeiten zu einem einheitlichen und transparenten Nutzererlebnis. Wissen entsteht nicht nur intern durch verantwortliche Rollen und Personen, sondern zu einem großen Teil in der Community innerhalb und auch außerhalb der Organisation. Dieses Wissen zu erfassen, stellt eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit dar. Deshalb muss sich das Intranet zu einem Extranet weiterentwickeln, in das externe Partner mit in die Wertschöpfungskette eingebunden werden können.

Die Nutzer können im neuen und modernen Extranet Informationen erstellen, bewerten, finden und verteilen, Aufgaben erledigen und gemeinsam im Team arbeiten. Ein entscheidener Faktor für die Akzeptanz des neuen Systems ist eine hohe Aktualität und Qualität der Daten und Prozesse. Neben den Möglichkeiten der strukturierten Prozesse der Redaktionsarbeit ergänzt das zukünftige System die im Web 2.0 erprobten Technologien der Nutzerbewertung und Kommentierung,

Tagging, Blogs und Foren zu ausgewählten Themen. Ein weiterer Schritt ist die Analyse der im Internet eingestellten Informationen als Basis für intern anzustoßende Aktionen.

Die Transformation hin zum zukünftigen Wissensmanagement startet auf Basis der vorhandenen Systemlandschaft, die eine Vielzahl von Informationen und Prozessen in bestehenden Anwendungen vorhält. Diese sollen nicht ersetzt, sondern intelligent in das Gesamtvorhaben integriert und sinnvoll ergänzt werden.

Eine phasenweise Einführung sowie Erweiterungsmöglichkeiten des Systems müssen gesichert sein, um flexibel auf Veränderungen des Umfeldes sowie gesetzlicher und politischer Vorgaben reagieren zu können. Dies stellt hohe Anforderungen an die zukünftige Architektur, welche hoch integrativ und modular aufgebaut sein muss.

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