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Die geeignete eVergabe-Plattform wählen
Doch welcher elektronischen Vergabeplattform soll nun Vertrauen geschenkt werden? Anlässlich des enormen Auftragspotenzials hat sich mittlerweile eine Vielzahl von Unternehmen etabliert, welche die unterschiedlichsten Software-Produkte im Portfolio anbieten. Eine Auswahl des richtigen Systems erscheint auf den ersten Blick schwierig, zumal einige Anbieter kein ganzheitliches Konzept, sondern lediglich die Online-Publikation von Bekanntmachungen und den Bezug der Vergabeunterlagen auf elektronischem Weg als „eVergabe“ definieren.
Der Ausweg aus dem scheinbaren Dilemma führt zunächst über eine einfache interne Bestandsaufnahme und der Frage, welchen Anforderungen das System für die ausschreibende Stelle genügen muss. Hierbei kann es hilfreich sein, die Anzahl sowie die Art der Vergaben pro Jahr zu prüfen und die bestehenden IT-Infrastrukturen, inklusive der Interoperabilität mit bestehenden Systemen, wie beispielsweise des internen Dokumentenmanagements oder der Warenwirtschaftssysteme, abzuklären. Neben allen technischen Aspekten sollten auch die Benutzerfreundlichkeit der Software sowie die Interessen der Bieter berücksichtigt werden. Letzteres kann mithilfe der Einbeziehung der ortsansässigen Kreishandwerkerschaften, der IHK, HWK sowie Wirtschaftsförderern erfolgen. Die zuständigen Projektverantwortlichen sollten sich vor der endgültigen Entscheidung Zeit für eine ausgiebige Testphase nehmen, die bei einigen Vergabeplattform-Anbietern durchgeführt werden kann.
eVergabe-Plattformen in der Übersicht
Die folgenden Abschnitte zeigen eine komprimierte Übersicht privatwirtschaftlicher eVergabe-Anbieter und ihrer Partner, die von der Veröffentlichung der Bekanntmachung bis hin zur Zuschlagserteilung ein ganzheitliches Konzept sowie ausgewählte Funktionalitäten anbieten, die für ausschreibende Stellen wichtig sind.
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