Datenschutz-Beratung in der Uniklinik Greifswald
Die Chance, Gesetze zu ändern

Von Serina Sonsalla 5 min Lesedauer

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Der Datenschutzbeauftragte der Universitätsmedizin Greifswald, Prof. Ulf Glende, gestaltete mit dem Gesundheitsforschungsstärkungsgesetz ein Landesgesetz mit, das Forschung ermöglicht und Patientenrechte schützt. Im Interview erklärte er: „Datenschutz ist kein Hemmnis, sondern Impulsgeber.“

Prof. Ulf Glende, Konzerndatenschutz- und Informationssicherheitsbeauftragter der Universitätsmedizin Greifswald.(Bild:  ©  GLENDE.CONSULTING GmbH & Co. KG)
Prof. Ulf Glende, Konzerndatenschutz- und Informationssicherheitsbeauftragter der Universitätsmedizin Greifswald.
(Bild: © GLENDE.CONSULTING GmbH & Co. KG)

„Beim Datenschutz geht es um geregelte Prozesse“, teilt der Konzerndatenschutz- und Informationssicherheitsbeauftragte der Universitätsmedizin Greifswald, Prof. Ulf Glende, mit. Bis 2018 galten in jedem EU-Land noch unterschiedliche Datenschutzregeln. Dabei hatte sich die Datenverarbeitung bereits in den 90er Jahren stark verändert – durch einen massenhaften grenzübergreifenden Datenaustausch, Cloud-Dienste, Big Data und die Entstehung globaler Tech-Giganten wie Google, Facebook und Amazon.

In dieser Datenwelt entstand Rechtsunsicherheit, die mit der Schaffung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) blieb – vor allem bei Unternehmen. Die Bitkom-Studie „Datenschutz in der deutschen Wirtschaft“ 2026 zeigt: Noch heute erleben viele Betriebe Datenschutz als Bürde statt als Unterstützung, und zwar durch Bürokratie, anhaltende Rechtsunsicherheit und gebremste Innovation. Eine Wahrnehmung, die auch öffentliche Stellen teilen.

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