Servicestandard 2.0 Der Servicestandard wird weiterentwickelt

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Der DigitalService wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnenministerium den Servicestandard weiterentwickeln, der seit 2020 als Leitfaden für Qualität und Transparenz digitaler Dienstleistungen des Bundes existiert. Die Erfahrungen der Anwender sind dabei ein wichtiger Baustein.

Bei der Überarbeitung des Servicestandards ist Mitmachen erwünscht.(©  DigitalService des Bundes)
Bei der Überarbeitung des Servicestandards ist Mitmachen erwünscht.
(© DigitalService des Bundes)

Bundesinnenministerium (BMI) und DigitalService wollen bis Ende 2024 den Servicestandard überarbeiten. Der Leitfaden wurde 2020 erstellt und definiert Qualitätsprinzipien für die Digitalisierung der Verwaltungsservices. Der Standard umfasst derzeit die sechs Kategorien

  • konsequente Nutzerzentrierung,
  • iteratives Vorgehen,
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit,
  • offenes Arbeiten,
  • robuster technischer Betrieb und
  • effektives Wirkungscontrolling.

Nun soll der Leitfaden modernisiert werden. „Mit dem Projekt ‚Servicestandard 2.0‘ möchten wir digitale Angebote des Staates auf ein gemeinsames, hohes Qualitätsniveau heben und so das Vertrauen in die Verwaltung stärken“, begründet Ernst Bürger, Abteilungsleiter Digitale Verwaltung im BMI, die Notwendigkeit der Überarbeitung.

Auch die europäische Perspektive spielt eine Rolle, denn der Servicestandard soll an das European Interoperability Framework (EIF) anschlussfähig werden. Das EIF beinhaltet technische und nicht-technische Standards und soll die Zusammenarbeit und den Datenaustausch zwischen öffentlichen Verwaltungen innerhalb der EU verbessern.

„Die Einbindung europäischer Standards ist wichtig, um mit unseren internationalen Partnern effektiv zusammenzuarbeiten und noch besser voneinander lernen zu können“, betont Bürger.

„Um den Servicestandard praxisnah und wirkungsorientiert weiterzuentwickeln, ist die enge Zusammenarbeit mit den künftigen Anwenderinnen und Anwendern des Standards entscheidend“, betont Christina Lang, Geschäftsführerin DigitalService. „Durch Testen in realen Projekten und Einbindung der Umsetzungsakteure stellen wir sicher, dass der Servicestandard 2.0 in der Praxis funktionieren wird und künftig mehr Durchsetzung erfährt.“

Mitmachen erwünscht

Die Erfahrungen der Anwenderinnen und Anwender des bisherigen Servicestandards sollen bei der Überarbeitung eine große Rolle spielen. Dafür ist der DigitalService auf der Suche nach Personen, die für ein 45- bis 60-minütiges virtuelles Gespräch zur Verfügung stehen.

Interessierte können sich hierfür über die E-Mail-Adresse servicestandard@digitalservice.bund.de direkt an den DigitalService wenden.

Der Servicestandard ist seiner aktuellen Form ist online hier zu finden.

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