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Potenzial frühzeitig erkannt
Das krz agiert als regionaler IT-Dienstleister für 37 Kommunalverwaltungen in den Kreisen Minden-Lübbecke, Herford und Lippe. Gleichwohl gilt das Unternehmen über die Region hinaus als Impulsgeber für die Modernisierung der deutschen Verwaltung. Auch international erregen eGovernment-Konzepte aus Lemgo inzwischen Aufmerksamkeit. Zuletzt im Dezember 2008 in Stockholm, wo das krz zum „Cisco Public Innovator“ gekürt wurde.
Preiswürdig, so die Jury, sei das modellhafte krz-Angebot zum einen, weil Verwaltungskunden dank durchgreifender Prozessoptimierung produktiver arbeiten und signifikant Kosten sparen. Zum anderen trügen Lemgoer Lösungen zu deutlich effektiverer Behördenkommunikation bei. Verwaltungsentscheidungen, zum Beispiel über Bau- oder Gewerbeanträge, können im Interesse der Einwohner und der ansässigen Wirtschaft schneller getroffen und umgesetzt werden.
„Reibungslose Kommunikation nach innen wie nach außen hat in der Verwaltung einen enormen Stellenwert“, fährt Reinhold Harnisch fort. „Schnelle Erreichbarkeit und einfacher Zugriff auf relevante Informationen sind das A und O für Effizienz und Bürgernähe.“
Allerdings müsse dazu die Vielfalt heutiger Kommunikationstechnologien durch eine gemeinsame, einfach handhabbare Oberfläche vereinheitlicht werden. Dies betreffe zum Beispiel mobile und festverkabelte Telefone, Fax, Voice- und eMail sowie Web- und Videokonferenzen.
Ohne eine solche Benutzerschnittstelle drohe die Komplexität der diversen Medien, Kanäle und Endgeräte den Anwender zu überfordern. Abläufe würden nicht beschleunigt, sondern gebremst. „Wir haben deshalb schon vor drei Jahren die Weichen in Richtung Unified Communications gestellt“, so Reinhold Harnisch.
Niedrige und transparente Kosten
Für die angeschlossenen Kommunalverwaltungen rechnet sich die neue Cisco-Plattform. Innovative Kommunikationsdienstleistungen stehen als sogenannte Managed Services zur Verfügung, wobei ein zentral installierter Cisco Unified Communications Manager dezentral betriebene Telefonanlagen überflüssig macht.
Eben dies verändert die Kostenstruktur grundlegend: Schwer abschätzbare variable Positionen verwandeln sich in planbare Fixkosten. Investitionsrisiken, wie sie bei obsoleten Telefonanlagen unvermeidlich waren, gehören der Vergangenheit an. Folgekosten für Wartung oder Ersatzbeschaffungen entfallen komplett.
Bezahlt wird zudem nur für tatsächlich benötigte Geräte. Denn im Service-Modell des krz können Telefone je nach Bedarf zurückgegeben oder neu geordert werden. Hinzu kommt, dass der lokale Administrationsaufwand praktisch auf null gesunken ist. Auch dies begrenzt nachhaltig die Gesamtkosten der Lösung.
Und noch einen wirtschaftlichen Aspekt in eigener Sache hebt Geschäftsführer Harnisch hervor: „Als IT-Dienstleister bot uns das breitgefächerte, in sich konsistente Unified-Communications-Portfolio von Cisco die Chance, ein tragfähiges Geschäftsfeld und damit auch eine dauerhafte Umsatzquelle zu erschließen.“
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