Cybersecurity BSI veröffentlicht Checklisten für Kommunen

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Die Zahl der Cyberangriffe auf Strukturen des Public Sectors hat stark zugenommen. Auch Bürgerinnen und Bürger waren in der Vergangenheit betroffen. Das BSI bietet deswegen einen niederschwelligen Einstieg in den IT-Grundschutz an.

Mit 19 maßgeschneiderten Checklisten will das BSI die Cybersicherheit von Kommunen und Behörden sicherstellen.(Bild:  xy - stock.adobe.com)
Mit 19 maßgeschneiderten Checklisten will das BSI die Cybersicherheit von Kommunen und Behörden sicherstellen.
(Bild: xy - stock.adobe.com)

Kommunen und Behörden stellen ein lohnenswertes Ziel für Cyberkriminelle dar. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Sicherheitsverstöße kontinuierlich an. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) konnte in der Vergangenheit oftmals nur die Schäden eindämmen. Mit dem „Weg in die Basis-Absicherung“ (WiBA) können Kommunen anhand von Checklisten und einfacher Prüffragen die dringlichsten Maßnahmen selbst identifizieren und umsetzen. Damit kann ein erster Schritt in Richtung systematischer Informationssicherheit erfolgen.

Die Checklisten decken dabei ein grundlegendes Niveau an zu berücksichtigenden Bereichen der Cybersecurity ab. Insbesondere die Gebiete „Serversicherheit“ und „Back-Ups“ werden schwerpunktmäßig behandelt. Als dediziertes Ziel sollen mit WiBA die Einstiegshürden zum Erreichen des sogenannten IT-Grundschutzes nachhaltig gesenkt werden.

Das BSI bietet Entscheiderinnen und Entscheidern der Öffentlichen Verwaltung ein Zusammenstellung von 19 Checklisten zum Download an. Die Checklisten, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kommunen entwickelt wurden und deren Handlungsbedarf repräsentieren, behandeln unter anderem die Bereiche „Bürosoftware“, „Telefonie- und Faxgeräte“ und „Mobile Endgeräte“. Neben technischen Aspekten werden auch organisatorische Anwendungsfälle abgedeckt. Eine Checkliste widmet sich beispielsweise ausschließlich dem Thema „Vorbereitung auf IT-Sicherheitsvorfälle“. WiBA ist jedoch keine reine Handlungsempfehlung – die Checklisten erfüllen vielmehr einen Anweisungscharakter mit der Zielsetzung, die Anzahl der Cybersecurity-Verstöße in deutschen Kommunen und Behörden drastisch zu reduzieren.

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