Neue Arbeitsformen Bremen eröffnet Innovationscampus für Verwaltungsdigitalisierung

Von Natalie Ziebolz 2 min Lesedauer

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Die Herausforderungen für die Verwaltung sind vielfältig – von der Bereitstellung durchgängiger, bürgerzentrierter Online-Services bis hin zur Sicherung der IT-Infrastrukturen in krisengeprägten Zeiten. Mit dem neuen Innovationscampus für Verwaltungsdigitalisierung will Bremen diese Herausforderungen meistern und die öffentliche Verwaltung fit für die Zukunft zu machen.

Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, Finanzsenator Björn Fecker und Marcel Linnemann, Geschäftsführer des Quartiers- und Projektentwicklers Justus Grosse, (von li.) durchtrennen zur Einweihung des Innovationscampus der öffentlichen Verwaltung das symbolische rote Band. Im Hintergrund Finanzstaatsrat Dr. Martin Hagen (3. von re.) mit Abteilungs- und Referatsleitungen des Finanzressorts sowie Geschäftsleitungen von Dataport und Justus Grosse. (Bild:  Finanzressort Bremen)
Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, Finanzsenator Björn Fecker und Marcel Linnemann, Geschäftsführer des Quartiers- und Projektentwicklers Justus Grosse, (von li.) durchtrennen zur Einweihung des Innovationscampus der öffentlichen Verwaltung das symbolische rote Band. Im Hintergrund Finanzstaatsrat Dr. Martin Hagen (3. von re.) mit Abteilungs- und Referatsleitungen des Finanzressorts sowie Geschäftsleitungen von Dataport und Justus Grosse.
(Bild: Finanzressort Bremen)

Im Tabakquartier Bremen wurde der Innovationscampus für Verwaltungsdigitalisierung eröffnet. Finanzsenator Björn Fecker, Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, und Marcel Linnemann, Geschäftsführer des Projektentwicklers Justus Grosse, weihten die moderne Liegenschaft ein, die nun als gemeinsamer Arbeitsplatz für das Bremer Finanzressort und den IT-Dienstleister Dataport dient.

Der neue Campus stellt eine Besonderheit dar, denn erstmals teilen sich Auftraggeber und Auftragnehmer eine Bürofläche. Rund 400 Beschäftigte von Dataport aus der Region arbeiten nun auf etwa 16.700 Quadratmetern Seite an Seite mit den 180 Beschäftigten der Digitalisierungsabteilung des Senators für Finanzen. Durch dir räumliche Nähe sollen Prozesse beschleunigt und innovative Lösungen schneller auf den Weg gebracht werden. Finanzsenator Björn Fecker erklärte dazu: „Als moderner Arbeitgeber bietet Bremen den Beschäftigten im Alten Tabakspeicher II ein attraktives Arbeitsumfeld, in dem digitale Innovationen für die Verwaltung entwickelt werden. Das enge Zusammenrücken unserer Digitalisierungsabteilung mit Dataport unter einem Dach soll der Digitalisierung unserer Dienstleistungen weiteren Schub geben. Schließlich ist unser Anspruch, den Bürgerinnen und Bürgern das Leben zu erleichtern.“

Darüber hinaus beherbergt der Innovationscampus Teile der Abteilung für Personal- und Verwaltungsmanagement sowie das Aus- und Fortbildungszentrum für den öffentlichen Dienst und die Norddeutsche Akademie für Steuerrecht und Finanzen, Außenstelle Bremen. Hier werden neue Fachkräfte für den öffentlichen Dienst ausgebildet und Beschäftigte fortgebildet.

Ein Quartier mit Geschichte und Zukunft

Der Innovationscampus befindet sich im Alten Tabakspeicher II, einem Teil des historischen Geländes der ehemaligen Zigarettenfabrik Brinkmann im Stadtteil Woltmershausen. Das Bremer Tabakquartier, nahe Weser und Innenstadt gelegen, entwickelt sich zu einem lebendigen Viertel, das Arbeiten, Wohnen und Kultur miteinander vereint. Bereits heute bietet das Quartier Platz für rund 300 Unternehmen mit über 4.000 Arbeitsplätzen.

Moderne Arbeitswelten

Die neuen Räumlichkeiten im Innovationscampus sind auf die Bedürfnisse moderner Arbeitswelten zugeschnitten. Vom großzügigen Großraumbüro bis hin zu flexiblen Besprechungsräumen bieten sie vielfältige Möglichkeiten, alleine, im Team oder per Videokonferenz zu arbeiten. Diese moderne Ausstattung soll die Arbeitsprozesse effizienter gestalten und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen fördern.

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