Künstliche Intelligenz Brandenburg beschließt KI-Strategie

Von Natalie Ziebolz 2 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz zählt zu den Technologien, die in Zukunft aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Ihr Einsatz erfordert jedoch geeignete strategische Grundlagen. Diese hat Brandenburg nun mit seiner KI-Strategie geschaffen.

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle: „KI ist längst keine Science-Fiction mehr, sondern Realität, made in Cottbus, Wildau, Frankfurt (Oder) oder Potsdam.“(© Karoline Wolf)
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle: „KI ist längst keine Science-Fiction mehr, sondern Realität, made in Cottbus, Wildau, Frankfurt (Oder) oder Potsdam.“
(© Karoline Wolf)

Brandenburg macht einen großen Schritt in die digitale Zukunft: Das Kabinett hat der Landesstrategie Künstliche Intelligenz (KI) zugestimmt, die von Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle vorgestellt wurde. Diese wurde über zwei Jahre unter Beteiligung aller Landesressorts erarbeitet. Durch Fach-Workshops konnten zudem Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sowie interessierte Bürgerinnen und Bürgern ihre Meinung einbringen.

Im Fokus der Strategie stehen Maßnahmen wie der Ausbau von KI-Kompetenzen in Bildung und Verwaltung, die Mitarbeit an einer bundesweiten KI-Plattform für die Justiz sowie KI-basierte Anwendungen im Katastrophenschutz und in der Landwirtschaft. Ein öffentlich einsehbares Register aller KI-Anwendungen soll Transparenz schaffen, während Beteiligungsformate die Bürger einbeziehen. Gleichzeitig sollen Leitfäden für den Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung entwickelt werden.

„Um die Chancen und Möglichkeiten der Anwendung von KI für alle Bereiche besser zu erkennen und umzusetzen, bedarf es eines strategischen Rahmens. Den gibt es ab sofort“, betonte Schüle. Die Ministerin erklärte zudem, dass künftig gezielt Bereiche gefördert werden sollen, „in denen KI die Stärken der Brandenburger Wissenschaftslandschaft besonders unterstützen kann“. „Hinter der KI-Forschung stehen viele kluge Köpfe in unseren Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen: Etwa die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am neuen Zentrum für Künstliche Intelligenz in der Public Health-Forschung in Wildau, an der European New School of Digital Studies der Viadrina oder am Hasso-Plattner-Institut und an der Universität Potsdam.“

Bestehende Maßnahmen

Bei Null fängt Brandenburg in Bezug auf Künstliche Intelligenz jedoch nicht an. So bietet beispielsweise das Hasso-Plattner-Institut schon heute zusammen mit dem KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg Beratungen rund um die benötigte Infrastruktur, die algorithmischen Modelle und die Erstellung von Prototypen an. Die Zentrale Anlaufstelle Künstliche Intelligenz – ein Projekt des Wirtschaftsministeriums und der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg – unterstützt zudem Unternehmen beim Einsatz von KI. Interessierte können sich unter anderem mittels Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Vernetzungsveranstaltungen informieren.

Darüber hinaus soll KI den Strukturwandel in der Lausitz-Region mitgestalten. Durch die Stärkung von iCampµs und der BTU Cottbus-Senftenberg im Bereich KI und Mikroelektronik werden Fachkräfte unter anderem für die neue Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem ausgebildet.

Die gesamte KI-Strategie können Sie hier einsehen:

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