Agentische KI BMDS stellt KI-Module als Open Source bereit

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Public Money – Public Code: Die im Februar prämierten KI-Anwendungen aus dem SPARK-Projekt des BMDS stehen ab sofort als Open Source bereit.

Die KI-basierten Module unterstützen und bereiten Informationen auf, am Ende entscheiden aber nach wie vor die Sachbearbeitenden in den Genehmigungsbehörden.(Bild: ©  Fardived – stock.adobe.com)
Die KI-basierten Module unterstützen und bereiten Informationen auf, am Ende entscheiden aber nach wie vor die Sachbearbeitenden in den Genehmigungsbehörden.
(Bild: © Fardived – stock.adobe.com)

Das BMDS hat Wort gehalten – die beim World Government Summit in Dubai ausgezeichneten KI-Agenten für komplexe Planungs- und Genehmigungsverfahren sollten als Open Source für alle Verwaltungen nutzbar sein. Jetzt ist es soweit: Ab sofort stehen die ersten KI-Module für Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kostenlos auf openCode zur Nachnutzung bereit.

Die im Projekt SPARK entwickelten KI-Module unterstützen Verwaltungsmitarbeitende bei Planungs- und Genehmigungsverfahren. Sie extrahieren nicht nur Informationen aus Antragsunterlagen, sondern prüfen auch formal auf Vollständigkeit und Plausibilität und bieten Funktionen zu Verfahrensübersichten, Nachreichungen und Kommentierungen. Basis ist eine Rechtsdogmatik, die an „Gesetzesdatenbanken angeschlossen ist und eine automatisierte Normendekonstruktion und juristische Bewertungsmechanismen beinhaltet“.

Im Laufe des Jahres sollen weitere Module zur materiellen Prüfung, rechtlichen Bewertung und Beschlusserstellung folgen.

Mit der Verfügbarkeit der KI-Lösung als Open Source werden nicht nur potenziell Verwaltungsmitarbeitende aller föderalen Ebenen entlastet und die Verfahren beschleunigt, sondern auch die Bedingungen für die weitere Entwicklung geschaffen: „Durch die Open-Source-Bereitstellung können führende kreative und innovative Köpfe die KI-Module weiterentwickeln. Dies ist ein weiterer wichtiger Baustein, um Deutschland mit eigenen Anwendungen sicher und souverän aufzustellen für die Zukunft“, betont Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger.

Das Bundesdigitalministerium will dabei auch mit eigenen Aktivitäten unterstützen. Für Juni ist demnach ein zweitägigen Hackathon geplant, um die KI-Module noch nachhaltiger und effektiver zu machen.

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