Bayern Berlin und München arbeiten bei Digitalisierung künftig zusammen

Von Stephan Augsten 2 min Lesedauer

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Bayern und der Bund starten im Herbst gemeinsame Pilot-Kooperationen zur Digitalisierung der Verwaltung. Digitalminister Mehring setzt dabei auf KI-Projekte und die bundesweite Ausweitung der Bayern-Allianz gegen Desinformation.

Rücken enger zusammen: Berlin und München wollen noch im Herbst erste Pilot-Kooperationen zur Digitalisierung der Verwaltung starten.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Rücken enger zusammen: Berlin und München wollen noch im Herbst erste Pilot-Kooperationen zur Digitalisierung der Verwaltung starten.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Bayern und der Bund intensivieren ihre Zusammenarbeit bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Wie Digitalminister Dr. Fabian Mehring nach mehreren persönlichen Gesprächen mit Bundesminister Wildberger sowie dessen Staatssekretären Amthor und Hölscher mitteilte, startet der Freistaat im Herbst Pilot-Kooperationen mit dem Bundesministerium für Digitalisierung. Die Initiative geht auf öffentliche Aufrufe von Bundesminister Karsten Wildberger zurück, der Partner für Deutschlands digitale Transformation suchte.

Mehring hatte sich daraufhin als Kooperationspartner angeboten und verwies dabei auf Bayerns führende Position in der Verwaltungsdigitalisierung. Schließlich sei der Freistaat nicht nur die Heimat des bundesweit ersten Digitalministeriums, seine Hauptstadt führe zusätzlich die bundesweiten Rankings zur Verwaltungsdigitalisierung und im Bereich der Digitalwirtschaft an. Bayern sei daher „der geborene Partner, um Deutschland aus seinem digitalen Dornröschenschlaf aufzuwecken“, erklärte der Minister.

Die Kooperation zwischen München und Berlin umfasst mehrere gemeinsame Projekte. „Der Schwerpunkt wird auf der Digitalisierung der Verwaltung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz liegen“, präzisierte Mehring. Ein weiterer Baustein der Partnerschaft könnte Mehring zufolge die bundesweite Ausweitung der Bayern-Allianz gegen Desinformation sein. Diese Initiative könne „deutschlandweit Schule machen und bald für mehr Wissen über die Chancen und Risiken von KI in der Bevölkerung sorgen“.

Die konkrete Ausgestaltung der neuen Bayern-Bund-Kooperation steht noch aus, in einem ersten Schritt wird der Bundesdigitalminister Wildberger im Oktober zweimal nach Bayern reisen. Geplant sind Termine in München und Augsburg. Mehring zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung: „Ich bin stolz darauf, dass wir Bayern inzwischen erfolgreich zu Deutschlands Vorreiter auf dem Feld der Digitalpolitik entwickelt haben.“ Wildbergers Bemühungen auf Bundesebene bleiben dabei von Mehring nicht unbeachtet. „Umso enger wollen wir zusammenarbeiten und die digitale Aufholjagd der Republik im engen Schulterschluss zwischen Bayern und Berlin gestalten“, freut sich Bayerns Digitalminister, der unter anderem im Präsidium des GovTech-Campus Deutschland selbst bundesweite Verantwortung übernommen hat.

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