Einheitliches Stellen- und Personalverwaltungsverfahren für alle Beschäftigten

Bayern vollzieht einen SAP-Releasewechsel in Rekordzeit

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Durchwegs positive Erfahrungen

Das Upgrade-Projekt wurde am Landesamt für Finanzen mit Unterstützung der Firmen Accenture und T-Systems durchgeführt. Der Umfang von Eigen- und Beraterleistung lag etwa im Verhältnis zwei zu eins.

In Anbetracht der kurzen Projektlaufzeit konnten in die Planung insgesamt nur geringe Puffer aufgenommen werden. Insbesondere in der Schlussphase des Projekts mit Massentest und Generalprobe war der Zeitplan sehr eng gesteckt. Etwaige Verzögerungen hätten in dieser Phase wegen der langen Systemlaufzeiten im Massentest kaum noch aufgefangen werden können.

Somit galt es, den Zeitplan über die gesamte Projektlaufzeit genau einzuhalten. In der Tat wurden alle Meilensteine pünktlich oder mit höchstens zwei Tagen Verzögerung erreicht und das neue Release termingerecht am 30. Juli in den produktiven Betrieb übernommen.

Die umfangreichen Qualitätssicherungsmaßnahmen während des Projektes haben sich klar bewährt, da nach der Produktivsetzung keinerlei Probleme auftraten – weder im Anwenderbetrieb noch im Zahltag. Insgesamt musste in nur zwei Fällen geringfügig nachgebessert werden. Dies ist angesichts der Größe und Komplexität von VIVA für alle Beteiligten ein durchaus erfreulicher Projektabschluss.

Zu diesem guten Ergebnis hat zum großen Teil beigetragen, dass fast alle Mitarbeiter des Einführungsprojektes von VIVA noch am Landesamt für Finanzen beschäftigt waren und so umfangreiche SAP- und Systemkenntnisse vorhanden waren. Diese Konstanz innovativer und engagierter Mitarbeiter ist auch in Anbetracht der durchwegs guten Situation am Stellenmarkt für SAP-Fachkräfte sehr erfreulich und wohl vor allem der Tatsache geschuldet, dass eine hohe Identifikation der Mitarbeiter mit ihrer Aufgabe gegeben ist.

Kurze Entscheidungswege

Natürlich ist auch der Releasewechsel nicht von kritischen Situationen verschont geblieben. In diesen Fällen war es immer hilfreich, dass die Aktivitäten zum weit überwiegenden Teil von einer geschlossenen Organisationseinheit, der Münchener IuK-Abteilung des Landesamtes für Finanzen, durchgeführt wurden. Die Verzahnung von Basisadministration, Entwicklung und Test war streckenweise so intensiv, dass eine termingerechte Problemlösung nur in direkter, enger Zusammenarbeit mit kurzen Entscheidungswegen möglich war.

Ausschlaggebend für das qualitativ hochstehende Ergebnis des Projekts war sicherlich die Bündelung von Fach- und Systemkenntnis in der abteilungsinternen Qualitätssicherung.

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