Die Lehrer-Online-Akademie hat im Rahmen von „Mein Bildungsraum" nicht nur Online-Selbstlernkurse für Lehrende entwickelt, sie stellt auch die digitalen Weiterbildungszertifikate, die Online Badges, dafür bereit. Mehrere Bundesländer haben Kurse aus dem Angebot schon in ihre offiziellen Fortbildungsportale aufgenommen.
Die Lehrer-Online Akademie wurde mit dem Comenius EduMedia-Siegel 2025 und dem BIG BANG INNOVATION Award 2025 ausgezeichnet.
(Bild: Eduversum GmbH)
Auch Lehrende lernen – nicht nur durch Erfahrung, sondern auch durch Fort- und Weiterbildung. Digitale Kompetenzen spielen dabei eine wichtige Rolle. Dafür bieten sich Online-Kurse an. Was es aber auch braucht, sind digitale Nachweise für diese Qualifizierungen. Dieser Aufgabe – der Entwicklung lernpfadorientierter, digital zertifizierbarer Fortbildungen – hat sich im Rahmen von „Mein Bildungsraum" das Projekt Lehrer-Online-Akademie verschrieben, unter Leitung der Eduversum GmbH. Die Fortbildungen sind als Online-Selbstlernkurse konzipiert. „Als bundesweit erstes Projekt beschäftigen wir uns praxisorientiert mit zeitgemäßen digitalen Zertifizierungsstandards in der Lehrkräfte-Fortbildung“, erklärte seinerzeit Projektleiterin Dr. Silvie Kruse (Eduversum) im Projekt-Interview. „Dazu zählen beispielsweise digitale Weiterbildungszertifikate, sogenannte Badge-Zertifizierungen, die in der Hochschul- oder betrieblichen Weiterbildung bereits sehr verbreitet sind, in der Lehrkräfte-Fortbildung bisher aber so gut wie keine Rolle spielen“.
Das Projekt ist inzwischen abgeschlossen. Und während die Anbindung an „Mein Bildungsraum“ durch die Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND noch aussteht, können interessierte Lehrkräfte die Online-Kurse über das Portal des Anbieters absolvieren. Sie finden hier unter anderem Vertiefungskurse zu Chat GPT, Informationen zu Möglichkeiten und Perspektiven von KI im Unterricht, aber auch konkrete Anleitungen, um zum Beispiel Lernvideos für den Unterricht zu erstellen, digitales Feedback zu gestalten oder Podcasts als alternatives Prüfungsformat einzusetzen. Dazu gibt es jeweils Erklärvideos, Übersichtsfolien und Reflexionsfragen, bevor dann am Ende die Inhalte in Form von Prüfungsfragen abgerufen werden.
Auch die Zertifizierungsfrage ist gelöst: Der Open-Badge-Standard 2.0 wurde genutzt, um spezifische Zertifizierungsstandards sowie einen didaktischen Rahmen zu definieren. Dabei werden die Metadaten zu den erworbenen Kenntnissen in eine PNG-Datei integriert. Um ein solches digitales Abzeichen zu erwerben, müssen die Anwender alle Prüfungsfragen in den Lernabschnitten richtig beantworten. Die Badges zu den Selbstlernkursen sind datenschutzkonform und können in digitalen Ablagen verwaltet, zwischen verschiedenen Plattformen und Systemen sowie in sozialen Netzwerken geteilt werden.
Die Selbstlernkurse würden von den Lehrkräften sehr positiv angenommen und schon von fast 6.000 Anwendern genutzt, heißt es seitens der Eduversum GmbH. Auch mehrere Bundesländer – Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt – haben demnach die Angebote geprüft und die ersten Kurse bereits in ihre offiziellen Fortbildungsportale aufgenommen.
Digitale Schule
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