IfG.Research – The Institute for eGovernment

Auf der Suche nach neuen Wegen

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Das zweite Standbein – die Lehre

Neben der Forschung kommt aber auch die Lehre nicht zu kurz. So bietet das Institut für eGovernment eine Vielzahl von Seminaren und Lehrveranstaltungen für Masterprogramme an, die auf der Expertise, die das Institut im Laufe seiner Forschungs- und Beratungstätigkeiten gewonnen hat, basieren.

Die Verantwortlichen um Prof. Dr. Tino Schuppan, der zusammen mit seinem Kollegen Dr. Manfred Suhr, die Geschäftsführung des Instituts innehat, beschreiben die Zielsetzung so: „Das Lehrangebot des IfG.Research ist konsequent auf Interdisziplinarität und Zukunftsfähigkeit ausgerichtet und umfasst neben einer eGovernment-Sicht auch eine gesamtgesellschaftliche Perspektive. Denn heute geht es zunehmend auch um organisations- und sektorübergreifende Vernetzungs-, Steuerungs- und Entwicklungsfragen. Wie in den Forschungsfeldern wird auch beim Lehr- beziehungsweise Seminarangebot besonderer Wert auf die Verknüpfung von organisatorischen und informationstechnologischen Fragestellungen gelegt.“

Das Lehrangebot umfasst unter anderem folgende Module:

  • Public Governance:

In diesem Modul werden institutionelle Veränderungen der öffentlichen Leistungserbringung und neuer Beteiligungsformen thematisiert. Wichtige Stichworte sind Gewährleistungsstaat, Leistungstiefenpolitik, Kontraktmanagement, Politische Steuerung, Netzwerk-Governance, Leadership und Public Value Management.

  • eGovernment:

Hier wird eGovernment mit der Ausrichtung auf institutionelle Veränderungs- und Steuerungsfragen thematisiert. Es geht nicht nur um die Einführung von bestimmten Software-Anwendungen für die öffentliche Leistungserbringung, sondern um den Zusammenhang von IT und der Veränderung von Staatsstrukturen (Föderalismus, Selbstverwaltung, Funktional- und Gebietsreform etc.) und gesellschaftlichen Steuerungsmechanismen (Governance).

  • eRegion:

In diesem Modul wird aus wirtschaftlicher, soziologischer sowie technologischer Perspektive aufgezeigt, welche ökonomischen und sozialen Entwicklungsimpulse von neuen IT-Anwendungen in einer Region ausgehen (können). Relevante Themen sind Informationsgesellschaft, Technikfolgenabschätzung, Breitbandtechnologien, Betreibermodelle, neue Zugangskanäle und Wirtschaftsförderung.

  • ICT4D:

In diesem Modul werden der Einsatz der IKT in Entwicklungsländern und deren Beitrag zur Reduzierung von Armut und Unterentwicklung thematisiert. Insbesondere wird geklärt, welche Voraussetzungen für den Einsatz bestimmter IT-Lösungen bestehen, welche Wirkungen diese haben können und welche besonderen Rahmenbedingungen in Entwicklungsländern zu berücksichtigen sind.

  • eOrganization:

In diesem Modul geht es darum, Wertschöpfungsketten nicht isoliert innerhalb einer öffentlichen oder privaten Organisation zu betrachten, sondern ausgehend von den Möglichkeiten der IKT-Prozessketten zwischen den verschiedenen Sektoren neu zu gestalten. Relevante Stichworte sind: Institutionenökonomie, Institutionalismus, Prozessketten, Prozessmanagement, Virtuelle Organisation, Netzwerkmanagement, Change Management.

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