IT-Sicherheit Angriffsversuch auf Polizei-Handys

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Nach einem versuchten Hacker-Angriff auf die Diensthandys der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern finden nun Ermittlungen und Analysen statt. Statt mobiler Online-Abfrage müssen die Beamtinnen und Beamten übergangsweise auf Funk ausweichen.

Auf die Diensthandys der Landespolizei wurde von außen versucht zuzugreifen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Auf die Diensthandys der Landespolizei wurde von außen versucht zuzugreifen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern muss nach einem versuchten Hacker-Angriff auf alternative Kommunikationsformen ausweichen. Von außen war versucht worden, auf den Server, der die Diensthandys der Polizei vernetzt, zuzugreifen. Nun wird der Angriffsversuch geprüft, entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.

Während dieser Phase können die sogenannten mPol-Handys (mPol steht für „mobile Polizei“) nicht in vollem Umfang auf Streifenfahrten und -gängen genutzt werden. Telefonieren ist weiterhin möglich, nicht jedoch die Online-Abfrage nach Fahrzeughaltern oder die Prüfung von Ausweispapieren.

Übergangsweise müssen diese Abfragen auf dem ursprünglichen Weg erfolgen. Beispielsweise wird ein Fahrzeugkennzeichen per Funkspruch an das Polizeirevier geben, wo mit dem Dienstcomputer die erbetene Information, wie zum Beispiel der Fahrzeughalter oder das Vorhandensein eines Führerscheins, ermittelt wird. Die Info landet dann wieder per Funkspruch bei den anfragenden Beamten.

In die Ermittlungen ist auch der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern, Sebastian Schmidt, eingebunden.

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