Cybersecurity Abwehr von Hackern – Innenminister besucht CyberCompetenceCenter

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Blockierte Computer, Lösegeld für die Freigabe: Cyberkriminalität bedroht auch Kommunen. Eine Beratungsstelle in Hessen hilft ihnen.

Ein Beratungsangebot für die Cybersicherheit in Kommunen: Über eine fiktive Kommune werden Cyberangriffe simuliert und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.(© Катерина Євтехова – stock.adobe.com)
Ein Beratungsangebot für die Cybersicherheit in Kommunen: Über eine fiktive Kommune werden Cyberangriffe simuliert und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.
(© Катерина Євтехова – stock.adobe.com)

Lahmgelegte IT-Anlagen, Erpressung mit Datenverschlüsselung, finanzielle Schäden: Auch in Hessen hat die Zahl der Hackerangriffe zugenommen. Landesinnenminister Roman Poseck (CDU) besuchte an diesem Montag das CyberCompetenceCenter Hessen3C in Wiesbaden. Dieses arbeitet seit fünf Jahren daran, die Sicherheit in der Informationstechnik zu erhöhen und Gefahren durch Cybercrime abzuwehren.

Poseck informierte sich hier über aktuelle Bedrohungen im Netz. Die Experten stellten ihr Beratungsangebot für Kommunen vor und zeigten einen Angriff mit digitaler Erpressung auf die fiktive Kommune HessenCity: Daten auf infizierten Computern werden verschlüsselt, zur Freigabe müsste ein Lösegeld bezahlt werden. Anschließend geht es um die Reaktion der Fachleute und um ihre Unterstützung der betroffenen Kommune.

Im Januar hatte das Innenministerium mitgeteilt: „Vor dem Hintergrund des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine hat sich eine allgemeine Verschärfung der Cyberbedrohungslage eingestellt.“ Die Zahl der Anfragen bei Hessen3C gehe jährlich in die Tausende. Die Fachleute sind über eine Hotline kostenfrei und vertraulich rund um die Uhr erreichbar. Hessen3C gehört zum hessischen Innenministerium und berät auch die Landesverwaltung, Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur sowie kleine und mittelgroße Unternehmen.

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