gesponsertDatenaustausch über alle Ebenen und Grenzen Wir brauchen Public Intelligence!

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Wie können deutsche Behörden ihre Daten effizienter nutzen, um Bürgernähe und Entscheidungsfähigkeit zu steigern? Capgemini setzt auf Public Intelligence – die smarte Datenverarbeitung über föderale Grenzen hinweg. Das Ziel: Ein integriertes Ökosystem für eine vernetzte Verwaltung, die Entscheidungen auf Daten aufbaut.

(© Capgemini)
(© Capgemini)

Im öffentlichen Sektor besteht dringender Handlungsbedarf, Daten gezielt zu vernetzen und nutzbar zu machen. Das Konzept der Public Intelligence stellt den Wert datenbasierter Verwaltungsentscheidungen in den Fokus, angelehnt an das Konzept der Business Intelligence in der Privatwirtschaft. Durch den Austausch und die Nutzung von Daten über föderale Ebenen hinweg können Behörden Trends schneller erkennen, zügiger reagieren und den Bürgerdialog stärken. Eine effiziente und bürgernahe Verwaltung benötigt eine zugängliche und harmonisierte Datenstruktur – eine Herausforderung, die mehr Zusammenarbeit und gemeinsame Standards erfordert.

Derzeit führen isolierte Plattformen und Standards oft zu Datensilos. Ein länderübergreifendes Datenökosystem, das Daten sicher und in Echtzeit nutzbar macht, wäre ein Wendepunkt. So könnten Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen Daten effizient zusammenführen und gemeinsam für Entscheidungen nutzen. Initiativen wie das SIMPL-Programm der EU und die Registermodernisierung in Deutschland zeigen bereits, wie ein länderübergreifender Datenaustausch möglich ist. Projekte wie das „National Once-Only Technical System“ (NOOTS) tragen zur Umsetzung des Single Digital Gateway und der Effizienzsteigerung von Verwaltungsverfahren bei.

Plattformen wie Catena-X, Airbus Skywise und X-Road aus Estland haben bereits bewiesen, dass interoperable, skalierbare Lösungen möglich und wirkungsvoll sind. Ein gemeinsames System könnte den Datenaustausch über alle föderalen Ebenen ermöglichen und den Aufbau eines vernetzten Verwaltungsökosystems auf Basis standardisierter Daten und einheitlicher Richtlinien fördern.

Daten als Grundlage intelligenter Entscheidungen

Public Intelligence ermöglicht es, Entscheidungen auf fundierte Daten, statt auf ein Bauchgefühl zu stützen. Dies erfordert Investitionen in Datenzugänglichkeit, -klassifizierung und moderne Analysemethoden wie KI, aber auch eine gut abgestimmte Governance für den sektorenübergreifenden Datenaustausch zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürgern. So entsteht ein umfassendes, kollaboratives Ökosystem für datenbasierte Entscheidungen, das alle föderalen Ebenen miteinander verbindet. Ein konkretes Beispiel ist die automatisierte und vereinfachte Gewährung von Kindergeldleistungen durch Registervernetzung in Estland.

Sicherheit und Governance als Basis

Ein vernetztes Datenökosystem braucht klare Sicherheitsstandards und eine transparente Governance. Die Einhaltung von Datenschutz und regulatorischen Vorgaben ermöglicht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Weiterentwicklung der Datenstrategie des Bundes in Verbindung mit dem Dateninstitut für Deutschland bietet hier die Chance, eine zentrale Stelle für Qualitäts- und Governance-Regeln zu schaffen.

Ein Pilotprojekt könnte schnell die Vorteile eines integrierten Datenökosystems aufzeigen und zur Nachahmung anregen. Durch die gezielte Einbindung von Sicherheits- und Governance-Regeln kann das Vertrauen der Bürger in datenbasierte Verwaltungsentscheidungen gestärkt werden.

Der Fokus sollte konsequent auf Public Intelligence liegen, um damit eine zukunftsfähige Verwaltung zu schaffen. Eine gezielte Nutzung von NOOTS kann als ein Herzstück auf dem Weg zu einem umfassenden Datenökosystem in der öffentlichen Verwaltung in Deutschland und Europa genutzt werden und in Verbindung mit der Datenstrategie des Bundes und der Länder einheitliche Austauschregeln ermöglichen. Ein integriertes Datenökosystem, die Harmonisierung von Standards und moderne IT-Infrastrukturen sind der Schlüssel, um Bürgernähe und Effizienz zu vereinen und langfristig zu sichern.

Autoren

Marie Jansen, Kai Broek, Nils Hohgräfe | Capgemini Deutschland GmbH

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