Österreich will eGovernment-Vorreiter bleiben

Wien startet ein zentrales Unternehmensserviceportal

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Die USP-Roadmap

Im Laufe des Jahres 2010 wird das Informationsangebot deutlich erweitert; Inhalte werden behördenübergreifend als Unternehmenssituationen aufbereitet.

Ab Januar 2011: Transaktionsportal mit Single-Sign-On, das heißt, Anwendungen wie FinanzOnline, ELDA-Online, Statistik etc. werden über das Unternehmensserviceportal zugänglich sein – einmal anmelden, viele Anwendungen nutzen.

Ab Januar 2013 sollen auch Verfahren von Ländern und Gemeinden zugänglich sein, es wird eine elektronische Schnittstelle eingerichtet, Doppel- und Mehrfachmeldungen entfallen.

„Wir wollen in Europa unsere Rolle als eGovernment-Vorreiter festigen und ausbauen“

Bis 2013 wird das USP vollständig aktiv sein und viele behördliche Wege können für Unternehmen deutlich einfacher als bisher erledigt werden. „Nur durch die Kooperation aller Verwaltungseinheiten konnte Österreich einen Spitzenplatz im eGovernment EU-Benchmarking erreichen. Mit diesem Projekt wird die Vernetzung über Verwaltungsgrenzen hinweg zum Nutzen aller Unternehmen unter Beweis gestellt und die Vorreiterrolle Österreichs einmal mehr unterstrichen“, merkt Josef Ostermayer an.

Und Finanzminister Josef Pröll kündigt an: „Mit diesem innovativen Konzept wollen wir in Europa unsere Rolle als eGovernment-Vorreiter festigen und ausbauen.“

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