Best Practice Weniger Administrationsaufwand für den Landkreis Dahme-Spreewald

Von Susanne Ehneß 2 min Lesedauer

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Der Landkreis Dahme-Spreewald hat sich frühzeitig für die Modernisierung des eigenen Rechenzentrums entschieden. Seither ist der Administrationsaufwand um gut 80 Prozent gesunken.

Stadt Lübben im Spreewald.(©  Tilo Grellmann - stock.adobe.com)
Stadt Lübben im Spreewald.
(© Tilo Grellmann - stock.adobe.com)

Auf dem Weg zur digitalen Verwaltung ist der Landkreis Dahme-Spreewald in den vergangenen Jahren deutlich vorangekommen und hat erfolgreich zahlreiche Fachanwendungen und digitale Verfahren eingeführt, um Verwaltungsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Dadurch entstand jedoch eine heterogene Infrastruktur im Rechenzentrum des Landkreises mit unterschiedlichen Server-Clustern und Virtualisierungsplattformen für den Betrieb der Windows- und Linux-basierten Anwendungen.

„Die Verwaltung dieser heterogenen Infrastruktur kostete uns immer mehr Zeit“, sagt Steffen Reichgardt, Informationssicherheitsbeauftragter und ehemaliger Leiter der IT der Kreisverwaltung. „Daher suchten wir nach Möglichkeiten, die Komplexität zu reduzieren, Systeme zu konsolidieren und den operativen Aufwand zu minimieren.“

Die Wahl fiel auf die hyperkonvergente Infrastruktursoftware von Nutanix. Dazu Steffen Reichgardt: „Nutanix bot nicht nur die ausgereifteste Technologie, sondern war auch der einzige Anbieter, der alle drei von uns verwendeten Hypervisor-Technologien unterstützte. VMware ESXi, Microsoft Hyper-V und KVM.“ Zusammen mit den Nutanix-Spezialisten von Bechtle Chemnitz implementierten die IT-Verantwortlichen in den beiden Serverräumen der Kreisverwaltung zwei gespiegelte Nutanix-Cluster mit jeweils drei Knoten.

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat die Infrastruktur seither kontinuierlich ausgebaut und die Cluster auf jeweils sieben Knoten erweitert, um Schritt für Schritt mehr Leistung für zusätzliche Workloads bereitzustellen. Darüber hinaus implementierte die IT-Abteilung Single-Node-Cluster in den Schulen des Landkreises. Mit deren Hilfe konnte die Kreisverwaltung lokal betriebene Server ablösen und betreibt seither auch die Anwendungen für den Schulbetrieb und Unterricht zentral auf der Nutanix-Infrastruktur. Darüber hinaus verwalten und überwachen die IT-Experten des Landkreises sämtliche Cluster über dieselbe zentrale Managementoberfläche.

Die Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Stabilität der IT seien dadurch auf ein ganz neues Niveau gehoben worden, sagt Susanne Rieckhof, Beigeordnete und Dezernentin für kommunale Angelegenheiten, inneren Dienstbetrieb, Schulverwaltung und Bau des Landkreises Dahme-Spreewald. „Deshalb sagen unsere IT-Mitarbeiter heute: Das war die beste Entscheidung, die wir für die digitale Zukunft der Kreisverwaltung treffen konnten“, so Rieckhof.

Alexander Nagel, Amtsleiter für Informationstechnik und Digitalisierung in der Kreisverwaltung, schätzt, dass der Aufwand für Wartung und Administration der Infrastruktur um rund 80 Prozent gesunken ist. Anstatt sich mit der Server- und Storage-Infrastruktur zu beschäftigen, investiert die IT-Abteilung heute deutlich mehr Zeit in die Weiterentwicklung der Anwendungslandschaft und Digitalisierung von Prozessen.

Ein weiterer Vorteil ist die flexible Skalierbarkeit der Infrastruktur, wie Steffen Reichgardt betont: „Wenn wir größere Verfahren wie die geplante neue Lösung für das Prozessmanagement implementieren, müssen wir lediglich neue Knoten zu unserem Cluster hinzufügen. Das ist im laufenden Betrieb möglich – ohne aufwändige Anpassungen an die Systemarchitektur.“

Aufgrund der positiven Erfahrungen hat die IT-Abteilung des Landkreises bereits die zweite Generation der Nutanix-Infrastruktur in Betrieb genommen; die Migration des Bestandsystems erfolgte für die Anwender unterbrechungsfrei während der normalen Arbeitszeiten. Aktuell prüft der Landkreis die Einführung von Erweiterungen wie der Dateimanagementlösung Nutanix Files Storage und der Sicherheitslösung Nutanix Flow Network Security.

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