Risikomanagement in der Öffentlichen Verwaltung

Versteckten Gefahren mit Spezialsoftware auf der Spur

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BI als Hebel

Zumal die Behörden aus Spargründen zunehmend mit Wirtschaftsunternehmen zusammenarbeiten. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen beiden Bereichen. Zudem wächst im Öffentlichen Bereich die Angst vor zu hohen operationalen Risiken und ihren Folgen, nachdem nun einige Landesbanken durch die Finanzkrise mit Milliarden-Fehlbeträgen in der Kreide stehen. Für diese Finanzlöcher müssen nun die Steuerzahler aufkommen.

„Solche Schäden verdeutlichen, wie dringend notwendig auch im Öffentlichen Sektor ein qualifiziertes Management operationaler Risiken ist“, unterstreicht Dr. Robert Heinrich, Partner und verantwortlich für Beratungsservices bei Ernst & Young. Allerdings registriert er, dass hier bisher die Bereitschaft, operationalen Risiken vorzubeugen und entgegen zu wirken, noch zu gering sei. Er sieht jedoch den Druck durch die Wirtschaft und die Bürger auf die Behörden wachsen, stärker auf die Integrität und Unverletzbarkeit ihrer Verwaltungsprozesse und der darin involvierten Daten zu achten. „In dem Maße, wie die Politik Wirtschaft und Bürger einer stärkeren Kontrolle unterzieht, fordern die ihrerseits mit Recht den Behörden mehr Transparenz und Risikokontrolle ab“, konstatiert er. Als adäquates Mittel für ein professionelles Risikomanagement erachtet der Chefberater Business Intelligence. „Wieso sollte es nicht als Administration Intelligence (AI) in gleicher Weise wie BI in der freien Wirtschaft greifen?“, fragt er die Entscheider in den Behörden.

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