Intelligente Chipkarten

Technische Universität Chemnitz: Mehr Komfort im Uni-Alltag

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Missbrauch ausgeschlossen

Um Missbrauch auszuschließen, wird der Online-Zugang durch ein gesichertes Internet-Protokoll (HTTPS) sowie durch die Persönliche Identifikations-Nummer (PIN) des Studierenden geschützt. Zusätzlich ist jeder einzelne Vorgang an die Übermittlung einer nur einmal gültigen Transaktionsnummer (TAN) gebunden, die ähnlich gefahrlosen Datenaustausch wie beim Online-Banking bietet. Für die Druck- und Portokosten sparende elektronische Bereitstellung der TAN-Folgen entwickelten Siemens Enterprise Communications und HIS ein besonders sicheres Verfahren.

Im zweiten der beiden Prozessschritte aktualisiert der Studierende seine TUC-Card, indem er eines der sehr einfach aufgebauten neuen Validation-Terminals nutzt. Er muss dabei lediglich seine Karte einführen. Die kombinierte Station erkennt diese anhand der gespeicherten Matrikelnummer, hinterlegt im kontaktlosen Mifare-Chip das nunmehr gültige Semester und druckt dieses auf dem TRW-Streifen sichtbar aus. Dieser Vorgang ist in rund zwei Minuten abgeschlossen.

Lediglich für die Immatrikulation kommt der Studierende noch mit dem Uni-Personal in Berührung: Nach der Erfassung aller Grunddaten wird von einem Mitarbeiter ein digitales Passbild aufgenommen und der Ausweis erstmals codiert und bedruckt.

Die durchstrukturierten Prozessabläufe sowie der damit verbundene Ersatz der aufwendigen Selbstbedienungsstationen durch Online-Anmeldung und einfach gebaute Validations-Terminals zahlen sich gleich mehrfach aus: Die Ausgaben für Beschaffung und den Unterhalt der Geräte reduzieren sich und es fallen praktisch keine Druckkosten mehr an. Außerdem steht den Studierenden ein wesentlich schnellerer und bequemerer Service ohne lange Wege- und Wartezeiten zur Verfügung, durch den das Angebot der TU Chemnitz insgesamt attraktiver wird.

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