Drei Unternehmen machen ein Rechenzentrum fit

Speichermonster für das Finanzamt

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Dezentrale Lösung gesucht

Als dezentrale Datensicherungslösung auf der Grundlage von DTLs kamen neben den Angeboten von bekannten Anbietern auch leistungsfähige Lösungen weiterer Hersteller in die nähere Auswahl, die ebenfalls alle Anforderungen des Rechenzentrums abdecken konnten. Dazu stellten sich diese Lösungen und deren Anbieter als sehr flexibel und anpassungsfähig heraus.

Interessant in diesem Zusammenhang war auch die Bereitschaft des RZF NRW zur Realisierung des Projektes nicht nur einen großen Dienstleister einzusetzen, sondern in Zusammenarbeit mit dem Hersteller der Storage-Softwarelösung (Open-E) sowohl einen Partner für die Bereitstellung der Hardware (Tarox) als auch ein Systemhaus für die Projektierung und Generalunternehmerschaft einzusetzen (Basis). So entstand eine interessante und fruchtbare Zusammenarbeit, die nach Ansicht der Verantwortlichen sowohl eine optimale Realisierung in den einzelnen Dienststellen ermöglichte als auch einen reibungslosen Ablauf des eng gesteckten Zeitplanes sicher stellte.

Von Anfang August bis Mitte September fanden in den Räumen des RZF die Evaluierungsläufe statt, in denen die einzelnen Hersteller ihre Lösungen in einem Testszenario bereitstellten und die Anforderungen der Ausschreibung bestätigen mussten. Auch hier bewies die Zusammenarbeit der Partner und die Leistungsfähigkeit der Lösung ihre Stärken, sodass die Entscheidung des RZF schlussendlich an Basis als Generalunternehmer mit seinen Partnern Open-E und Tarox ging.

Zum Einsatz kam, nach einer öffentlichen Ausschreibung und der internen Prüfung der Systeme nach den Vorgaben des Landeshaushaltes, die Lösung von Open-E in Verbindung mit einem Storage Server von Intel: in der ersten Ausbaustufe sechs TByte. Dazu wurden zwölf SATA-Festplatten in einem RAID-5-Verbund mit Hot-Spare und Parity eingesetzt, der bei Bedarf jederzeit erweiterbar ist. In der höchsten Ausbaustufe können die Systeme bis zu 1.764 TByte (fast 1,8 PByte) vertragen, was eine optimale Skalierbarkeit sicherstellt und ein hohes Wachstumspotenzial beinhaltet. Durch den parallelen Zugriff auf die zu sichernden Systeme wird die Leistungsfähigkeit erhöht. Gleichzeitig ist der Zugriff auf die Daten auch während des Sicherungsbetriebes für die Archivierung gewährleistet.

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