Vorreiter mit Highspeed-Internet Schnelles Internet an Schulen: Kyffhäuser und Saale-Orla-Kreis vorn

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Schnelles Internet ist heutzutage überall wichtig. Vom Heim- zum Arbeitsplatz bis hin zu unseren Schulen, wo Lernmaterialien heruntergeladen oder Referatsbesprechungen online abgehalten werden können. In Thüringen liegt schon fast überall schnelles Internet an.

In zwei Landkreisen Thüringens erreicht das Internet in fast 100 Prozent aller Schulen bereits eine Geschwindigkeit von 1 Gigabit pro Sekunde.  (© Dirk – stock.adobe.com)
In zwei Landkreisen Thüringens erreicht das Internet in fast 100 Prozent aller Schulen bereits eine Geschwindigkeit von 1 Gigabit pro Sekunde.
(© Dirk – stock.adobe.com)

Im Kyffhäuser-Kreis und im Saale-Orla-Kreis ist der Anteil von Schulen mit besonders schnellem Internet thüringenweit am höchsten. Bei 96,8 Prozent der Schulen im Kyffhäuser-Kreis liegt eine Geschwindigkeit von 1 Gigabit pro Sekunde an, im Saale-Orla-Kreis sind es 97,6 Prozent, wie das Thüringer Wirtschaftsministerium auf Nachfrage mitteilte. Demnach sind im Freistaat fast die Hälfte (rund 47,1 Prozent) der Schulen mit einem solchen schnellen Anschluss ausgestattet. Wie viele die anliegende Geschwindigkeit dann auch vertraglich nutzen, geht aus der Übersicht indes nicht hervor.

Im Landkreis Nordhausen mit 5 Prozent und in der Stadt Jena mit rund 18,4 Prozent war der Anteil der Schulen mit anliegender Geschwindigkeit von 1 Gigabit pro Sekunde (1.000 Mbit pro Sekunde) landesweit am geringsten. Nach Angaben eines Sprechers seien in Thüringen aber alle rund 1.000 Schulen in Breitbandförderprojekten von Bund und Land integriert, „so dass die Situation sich hier weiter kontinuierlich in Richtung der >1-Gigabit-Versorgung entwickelt“. Eine Breitbandversorgung von wenigstens 50 Mbit pro Sekunde haben schon jetzt rund 92,7 Prozent der Schulen im Freistaat.

Hunderttausende Nutzer der Schulcloud

Ein Bericht zur Digitalisierung an den Schulen im Freistaat soll am Dienstag im Kabinett besprochen werden. Das Thema hatte im Zuge der Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen. Damals wurden Schulen teils kurzfristig geschlossen und die Schülerinnen und Schüler zu Hause aus der Ferne unterrichtet – mit Arbeitsblättern und –aufträgen aber auch digital über die Thüringer Schulcloud als Lernplattform und Video-Schalten.

Dem Bericht zufolge stand die Schulcloud im Sommer 2023 insgesamt 913 Schulen und Institutionen zur Verfügung. 205.000 Schülerinnen und Schüler sowie rund 25.000 Lehrkräfte und weiteres Personal waren bei der Plattform registriert. An regulären Wochentagen werden rund 200.000 Logins von 40.000 bis 50.000 Nutzern verzeichnet.

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