„Best of Digitales.SH“ Schleswig-Holstein zeichnet digitale Projekte aus

Von Chiara Maurer 2 min Lesedauer

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Um digitales Engagement und Innovationsgeist zu ehren, hat das Land Schleswig-Holstein zum sechsten Mal Unternehmen und Initiativen aus dem Land ausgezeichnet.

Digitalisierungsminister Dirk Schrödter zeichnete die Preisträger in Flensburg aus.(©   Staatskanzlei Schleswig-Holstein)
Digitalisierungsminister Dirk Schrödter zeichnete die Preisträger in Flensburg aus.
(© Staatskanzlei Schleswig-Holstein)

„In diesem Jahr haben uns viele spannende Bewerbungen erreicht. Sie zeigen, welche innovativen Ideen und Projekte es in Schleswig-Holstein gibt, die alle einen ebenso individuellen wie wichtigen Beitrag zur Digitalisierung leisten“, so Schleswig-Holsteins Minister Schrödter zur Verleihung des Preises „Best of Digitales.SH“ am 27. September.

Über den ersten Platz und somit über 25.000 Euro darf sich die Univelop GmbH freuen. Die No-Code-Plattform soll es Unternehmen ermöglichen, ihre Prozesse einfach selbst zu digitalisieren und das ohne Programmierkenntnisse. Besonders, weil es dem Fachkräftemangel entgegenwirken kann, wurde das Projekt von der Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung sowie externen Institutionen und Verbänden, gelobt.

Platz zwei mit 15.000 Euro Preisgeld geht an holoNative von Deepfake Detective. Die Virtual-Reality-Anwendung kann Menschen bei der Wahrnehmung von manipuliertem Bildmaterial schulen und erhielt von der Jury deshalb Lob für die gelungene Umsetzung eines digitalen Bildungsangebotes, bei dem Schülerinnen und Schüler für die Wichtigkeit des Themas sensibilisiert werden.

Über 10.000 Euro Preisgeld freut sich das drittplatzierte Unternehmen Youle. Die App von Codin IT aus Flensburg und GP Joule aus Reußenköge ermöglicht einen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie beispielsweise Daten zur Stromerzeugung und Empfehlungen zum Verbrauch bereitstellt.

Der Sonderpreis der Kategorie „Gesellschaftliches Wirken“ ging an Die kleine Blumeninsel, HomeResQ und Cobaas.

Die kleine Blumeninsel erlaubt es lebensverkürzend erkrankten Kindern, in Form einer Erinnerungsplattform eine Blume mit einer persönlichen Botschaft auf einer Blumenwiese zu pflanzen. Die Jury lobte die Platform der Stiftung „Die blaue Stadt“, weil sie schwer erkrankten Kindern die gesellschaftliche Interaktion und Integration erleichtert.

Das System HomeResQ ist eine Hilfestellung für Rettungskräfte. In Form einer Datenbank stellt es Detailkenntnisse über Immobilien bereit, die die Kräfte im Notfall abrufen können.

Der Verein Cobaas – Bildung und Kommunikation bietet Programmierkurse für Kinder und Jugendliche mit Hilfe von Coworking Spaces an. dabei hob die Jury hier die Relevanz der Förderung von Kindern und die Unterstützung zur Schulung im digitalen Bereich hervor.

Der Preis der Sonderkategorie „Digitalisierung in Betrieben“ ging an das Projekt „Digital Service Price 2.0“ von Süverkrüp Automobile aus Kiel. Das Angebot speziell für Monteure zur Digitalisierung von Werkstätten ermöglicht durch Tablets und digitale Signatur die Erleichterung von Prozessabläufen.

„Wir wollen den Digitalstandort Schleswig-Holstein als Vorreiterregion in Europa weiter leben, Innovationstreiber sein und Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft auf diesem Weg mitnehmen. Die Sonderpreise verdeutlichen darüber hinaus eindrücklich, dass wir die Digitalisierung ganzheitlich verstehen und alle Bereiche der Gesellschaft von der Digitalisierung profitieren“, erklärte Minister Schrödter.

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