Digitalminister Volker Wissing Regulierung von KI: Präzision vor Geschwindigkeit

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Vor dem Hintergrund der aktuellen Bemühungen um eine EU-weite Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) mahnte Digitalminister Volker Wissing zur Bedachtsamkeit und internationalen Koordination. Der FDP-Politiker betonte die Notwendigkeit von Präzision und Zeit, um die potenziellen Auswirkungen von KI auf die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Volkswirtschaften zu bewerten.

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr.(Bild:  BPA)
Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr.
(Bild: BPA)

Digitalminister Volker Wissing hat gefordert, sich für eine EU-weite Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) die nötige Zeit zu nehmen. „Präzision und internationale Abstimmung gehen vor Geschwindigkeit“, sagte der FDP-Politiker am Dienstag in Brüssel vor einem Treffen mit seinen EU-Amtskolleginnen und -kollegen. KI werde große Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Volkswirtschaften haben.

Ein Fehler bei der Regulierung könne bewirken, „dass Technologie einen Bogen um Europa macht, dass wir kein innovationsfreundlicher Standort bleiben und am Ende wir diese Schlüsseltechnologie nicht selbst beherrschen, sondern importieren müssen“, so Wissing.

Auf EU-Ebene wird derzeit eine Regulierung von Künstlicher Intelligenz erarbeitet. KI bezeichnet meist Anwendungen auf Basis maschinellen Lernens, bei denen eine Software Datenmengen nach Übereinstimmungen durchforstet und Schlussfolgerungen zieht.

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