gesponsertÜbergreifende Mobilitätsdatenplattform NRW fördert die Mobilitätswende

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Für eine echte Mobilitätswende ist es wichtig, dass Mobilitätsdaten verschiedener Verkehrsmittel und -träger optimal vernetzt sind. Nordrhein-Westfalen geht mit gutem Beispiel voran und hat mit der NRW.Mobidrom GmbH eine eigene IT-Tochter für Mobilitätsdaten gegründet. Ihr Fokus ist der effiziente, digitale Einsatz von Mobilitätsdaten, sodass etwa multimodales Routing und On-Demand-Services die Mobilitätserfahrung verbessern.

Jan Siepmann ist Account Manager Transport bei der Materna SE.(©  Materna Information & Communication SE)
Jan Siepmann ist Account Manager Transport bei der Materna SE.
(© Materna Information & Communication SE)

Um die Lieferung und Nutzung von Mobilitätsdaten für alle Beteiligten zu ermöglichen und einfach zu gestalten, entwickeln Mobidrom und Materna seit Anfang 2024 gemeinsam die Mobidrom Datenplattform. Die Plattform nimmt die Mobilitätsdaten entgegen, vereinheitlicht sie und stellt sie gebündelt bereit. Ab 2025 ist sie einsatzbereit für alle Akteure in Nordrhein-Westfalen. Die Plattform basiert auf einer modernen serviceorientierten Systemarchitektur mit Open-Source-Komponenten wie beispielsweise Kubernetes.

Die zugrunde liegenden Mobilitätsdaten müssen für alle Beteiligten flächendeckend, verkehrsmittelübergreifend und diskriminierungsfrei verfügbar sein. Damit schafft NRW eine umfassende Informationsgrundlage für Bürger, Mobilitätsanbieter und Kommunen, sodass die vorliegenden Daten das Umsteigen vereinfachen und nachhaltige Mobilität fördern.

Neue Online-Services können entstehen, die Reisende und Pendler unterstützen werden, auch beim täglichen Wechsel zwischen Verkehrsmitteln. Für die Menschen bedeutet die freie Verfügbarkeit von Mobilitätsdaten mehr Transparenz und eine einfache verkehrsträgerübergreifende Planung. Konkret wird es unter anderem komfortabel möglich sein, das Auto auf einem Park & Ride-Parkplatz abzustellen, in die Bahn umzusteigen und die letzten Meter zum Ziel mit einem Leihfahrrad oder Leihroller zurückzulegen – und das unter Berücksichtigung von Echtzeitdaten.

Die Vorteile sind für die verschiedenen Stakeholder sehr vielfältig:

  • Private und öffentliche Mobilitätsanbieter können mit standardisierten Schnittstellen und zentralen Services ihre Mobilitätsangebote qualitativ weiterentwickeln, vernetzen und die Reichweite erhöhen.
  • Kommunen werden technisch und organisatorisch beim Erfassen, Bereitstellen und Nutzen von Mobilitätsdaten unterstützt. Die Nutzung zentral bereitgestellter Daten und Services spart Kosten und Zeit in den Kommunalverwaltungen.
  • Bürger erhalten einen besseren Überblick über Mobilitätsangebote und Umsteigemöglichkeiten im gesamten Land und haben einfacheren Zugang zu intermodalem und klimafreundlichem Reisen.
  • Die Plattform wird Mobilitätsdaten und -services aus NRW auch mit der Mobilithek als Nationalem Zugangspunkt verbinden.

Autor: Jan Siepmann, Account Manager Transport bei der Materna SE.

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