Oktober bis November 2025 Mitgestalten: Beteiligungsprozess für Deutschland-Stack läuft

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Statt weiter zu rätseln, was sich hinter dem Deutschland-Stack verbirgt, können Interessierte dessen Entwicklung jetzt aktiv mitbestimmen: Das BMDS hat die Konsultation zum Tech-Stack gestartet.

Mit dem Deutschland-Stack soll eine sichere, interoperable und europäisch anschlussfähige Technologie-Plattform für Bund, Länder und Kommunen aufgebaut werden.(Bild: ©  Nuth - stock.adobe.com / KI-generiert)
Mit dem Deutschland-Stack soll eine sichere, interoperable und europäisch anschlussfähige Technologie-Plattform für Bund, Länder und Kommunen aufgebaut werden.
(Bild: © Nuth - stock.adobe.com / KI-generiert)

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat die öffentliche Konsultation zu den technischen Standards für den Deutschland-Stack gestartet. Dieser sogenannte Tech-Stack definiert die relevanten Standards und Technologien zur Realisierung des Deutschland-Stacks und gliedert sich in die Schichten:

  • Infrastruktur,
  • Entwicklung, Sicherheit und Betrieb (DevSecOps)
  • Plattform
  • Basisdienst
  • Anwendungen und Dienstleistungen
  • Oberfläche und Zugang sowie
  • Strategie, Architektur und Governance

Die Grundlagen wie eine Technologie-Landkarte, Struktur-Übersicht und ein Reifegradmodell stehen über die Website deutschland-stack.gov.de bereit, zusammen mit weiteren Informationen. Die IT- und Digitalwirtschaft und technisch Interessierte sind nun aufgerufen, sich mit ihren Erfahrungen einzubringen, damit die Anforderungen, speziell von Start-ups und Scale-ups, an die Entwicklung von Stack-konformen Angeboten und eines funktionierenden Ökosystems schon frühzeitig berücksichtigt werden können. Der Konsultationszeitraum ist auf Oktober und November festgelegt. In dieser Zeit können Interessierte ihre Best Practices, Ideen und Anregungen über die Stack-Webseite oder über die Kontaktmöglichkeiten des BMDS einbringen. Veröffentlicht werden die Rückmeldungen auf openCode.

Die Plattform wird Basiskomponenten wie Cloud- und IT-Dienste bereitstellen, die von Bund, Ländern und Kommunen genutzt werden können. Wir laden alle Interessierten ein, ihren Beitrag zur Entwicklung der technischen Standards zu leisten.

Staatssekretär Dr. Markus Richter

Begleitend werden themenspezifische Workshops angeboten – mit Verbänden und Akteuren von Start-ups und Scale-ups, Wissenschaft, IT- und Digitalwirtschaft, öffentlichen IT-Dienstleistern und Fachdienstleistern. Als Leitthemen bzw. -fragen für diese Diskussionen sind definiert:

  • Welche Anforderungen haben GovTech oder CivicTech an den Stack zur Entwicklung neuer Angebote und Geschäftsmodelle?
  • Welche Innovationen sollten im Stack enthalten sein, um die digitale Transformation erfolgreich umzusetzen?
  • Welche Anforderungen bestehen seitens des Marktes, um die Nutzung von Lösungen im Stack verlässlich, souverän und sicheren bereitzustellen?
  • Welche Mechanismen sind bei Dienstleistern nötig, um Lösungen zu integrieren und in die Fläche zu distribuieren?
  • Welche Mechanismen sind praktisch realisierbar, um eine Entkopplung von Fachlogik, Fachdaten, Basisdiensten und Infrastruktur zu ermöglichen?
  • Welche Best Practices und Veränderungsbedarfe sind erfolgskritisch zur Gestaltung eines gemeinsamen Ökosystems des Stacks?

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