gesponsertWas die Arbeit im Weltraum mit dem modernen Büro zu tun hat KI in der Verwaltung: Wenn Technik menschelt

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Das vermehrte Einbinden Künstlicher Intelligenz (KI) verändert sowohl Prozesse als auch das zwischenmenschliche Miteinander – auch in der öffentlichen Verwaltung.

Richtig eingesetzt kann KI für mehr Sicherheit und Unterstützung im Behördenalltag sorgen.(Bild: ©  basketman23 - stock.adobe.com)
Richtig eingesetzt kann KI für mehr Sicherheit und Unterstützung im Behördenalltag sorgen.
(Bild: © basketman23 - stock.adobe.com)

Erfahrungen aus der Raumfahrt – etwa im Umgang mit Isolation, Komplexität und psychischer Belastung – bieten wertvolle Impulse für die Gestaltung heutiger und künftiger Arbeitswelten. Als besonders hilfreich erweisen sich KI-Lösungen, die zentrale menschliche Bedürfnisse wie Bindung, Autonomie, Kompetenz und Sicherheit stärken. Akzeptanz entsteht vor allem dann, wenn Technologien verständlich kommuniziert, partizipativ eingeführt und als konkrete Entlastung im Alltag erfahrbar werden – nicht als Bedrohung, sondern als Unterstützung.

Die öffentliche Verwaltung der Zukunft ist nicht nur digital, sondern vor allem flexibel und menschennah. In einer komplexen Arbeitswelt braucht es mehr als Effizienz – gefragt sind Umgebungen, die Mitarbeiter:innen entlasten und individuell unterstützen. Dazu gehören digitale Technologien wie Augmented Reality (AR) ebenso wie empathische KI-Assistenten und Systeme, die unterschiedliche Arbeitsstile respektieren. Immer im Fokus: der Mensch.

Praxisnah lernen mit VR

Ein Beispiel für diese menschenzentrierte Herangehensweise ist eine Virtual-Reality-Anwendung, die Rechtsreferendar:innen realitätsnahe Gerichtsverhandlungen, Zeugenvernehmungen und sogar den Gang zur mündlichen Prüfung simulieren lässt. In einem virtuellen Gerichtssaal begegnen sie einem KI-gesteuerten Zeugen, stellen Fragen, erhalten Antworten – mal ausweichend, mal kooperativ. Ein geschützter Raum zum Üben, der Sicherheit schafft und Handlungskompetenz stärkt.

AR für bessere Orientierung

Gerade in großen Verwaltungen mit Shared-Desk-Modellen, mehreren Liegenschaften oder häufig wechselnden Raumbelegungen bietet AR eine innovative Lösung für mehr Orientierung.

Eine App ermöglicht es den Mitarbeiter:innen, per Smartphone-Kamera durch das Gebäude zu navigieren – inklusive digital eingeblendeter Wegweiser und Raumkennzeichnungen. Besonders neue Kolleg:innen oder Besucher:innen profitieren davon, schnell und sicher ans Ziel zu finden.

Neuroadaptive Räume: Arbeiten mit Gefühl

AR erleichtert schon heute die Orientierung im Büroalltag. Doch der Blick in die nahe Zukunft zeigt, dass sich auch physische Arbeitsumgebungen grundlegend wandeln werden. In neuroadaptiven Räumen ermöglichen es Sensorik und KI, Licht, Temperatur und Geräuschkulisse automatisch an die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen anzupassen – für mehr Konzentration, weniger Stress und ein besseres Arbeitsklima. Noch einen Schritt weiter gehen sogenannte „Morphing Spaces“: Räume, die sich physisch transformieren lassen – je nach Nutzungsszenario vom ruhigen Einzelarbeitsplatz bis zum kollaborativen Kreativraum. Gerade vor dem Hintergrund von Desk-Sharing und hybriden Arbeitsmodellen eröffnen solche Lösungen neue Spielräume für eine moderne, adaptive Arbeitsumgebung in der öffentlichen Verwaltung.

Verwaltung neu denken: flexibel, empathisch, digital

Technologie ist kein Selbstzweck – sie soll dazu dienen, zentrale menschliche Bedürfnisse wie Bindung, Kompetenz, Sicherheit und Selbstbestimmung zu stärken. Computacenter begleitet Behörden seit vielen Jahren partnerschaftlich bei der digitalen Transformation – auf allen Verwaltungsebenen. Dabei gilt: Digitalisierung darf das Menschliche nicht verdrängen, sondern muss es bewusst fördern. Richtig eingesetzt, macht sie öffentliche Verwaltung nahbarer, zugänglicher und wirksamer. Genau darin liegt die große Chance:
Technologie als Katalysator für echten gesellschaftlichen Mehrwert im öffentlichen Dienst.

Die Autoren

Nina Kohl-Haefke, Solution Manager Future of Work bei Computacenter, und Falk Alexander Schmidt, CDO Public / Director Digital Government bei Computacenter.

Weitere Informationen

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