Übersicht des Bundesverkehrsministeriums i-Kfz noch immer nicht in allen Kommunen verfügbar

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Während in Ingolstadt über 21 Prozent der Kfz-Zulassungen online erledigt wurden, ist das in manchen Kommunen noch nicht einmal möglich: Die aktuelle Übersicht des Bundesverkehrsministeriums zur i-Kfz-Nutzung zeigt deutliche regionale Unterschiede.

Mit dem Online-Verfahren – sofern es denn verfügbar ist – sparen Autobesitzer nicht nur Zeit; auch die Gebühren sind weit geringer als am Schalter. (© fotohansel – stock.adobe.com)
Mit dem Online-Verfahren – sofern es denn verfügbar ist – sparen Autobesitzer nicht nur Zeit; auch die Gebühren sind weit geringer als am Schalter.
(© fotohansel – stock.adobe.com)

Die Fahrzeug-Zulassung per Mausklick wird in Sachsen bisher wenig genutzt. Binnen eines Jahres seien gut 95 Prozent solcher Behördengänge noch am Schalter vorgenommen worden, wie aus einer Übersicht des Bundesverkehrsministeriums hervorgeht. Zugleich hinken etliche Landkreise bei diesem digitalen Angebot hinterher. So können der Übersicht zufolge in den Landkreisen Görlitz, Bautzen, Mittelsachsen, Erzgebirge, Vogtland und Nordsachsen Zulassungen nicht digital vorgenommen werden.

Dem Ministerium zufolge wurde die internetbasierte Fahrzeug-Zulassung (i-KfZ) binnen eines Jahres bundesweit 1,21 Millionen Mal genutzt. Spitzenreiter sind den Angaben zufolge Ingolstadt in Bayern mit einem Anteil von 21,1 Prozent sowie der Landkreis Hildburghausen in Thüringen, wo schon etwa jeder fünfte derartige Behördengang (20,4 Prozent) digital erledigt wird. In Thüringen machen der Übersicht zufolge alle Landkreise und kreisfreien Städte mit bis auf Suhl.

Online-Zulassung spart Geld

Den Angaben zufolge wird das Online-Angebot am häufigsten genutzt, um Fahrzeuge außer Betrieb zu setzen oder um Namens- und Adressänderungen vorzunehmen. Dabei können Autobesitzer nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen. Denn die Gebühren für die Fahrzeugzulassung per Mausklick seien geringer als am Schalter, hieß es. Das Auto online zuzulassen koste demnach 16,30 Euro, am Schalter 30,60 Euro; die Außerbetriebnahme online 2,70 Euro im Vergleich zu 16,80 Euro.

Wissing: Wichtiger Schritt zur Modernisierung der Verwaltung

Bundesverkehrsminister Volker Wissing sieht in dem Verfahren einen wichtigen Schritt zur Modernisierung der Verwaltung und eine Entlastung für Bürger, Behörden und Unternehmen. „Das ist gelebte Digitalisierung, die den Alltag der Menschen spürbar erleichtert.“ Er appellierte an bisher nicht angeschlossene Kommunen, diesen Service einzuführen. Zudem sollte dieses Angebot stärker beworben werden.

(ID:50145864)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung in der Verwaltung

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung