Stadtplanung
Hamburg simuliert Verkehrslärm mit digitalem Zwilling

Von Stephan Augsten 4 min Lesedauer

Um im Zuge der Stadtplanung die Verkehrslärm- und Windverhältnisse simulieren zu können, hat Hamburg das Projekt „Connected Urban Simulations“ (CUS) entwickelt. Dabei setzt die Freie und Hansestadt auf offene Standards und lädt damit andere Kommunen zur Nachnutzung ein.

Das CUS-Projekt liefert digitale Werkzeuge zur Bewertung von Wind- und Verkehrslärm bei raumbezogenen Planungen.(Bild:  CUT-Projekt / Senatskanzlei Hamburg)
Das CUS-Projekt liefert digitale Werkzeuge zur Bewertung von Wind- und Verkehrslärm bei raumbezogenen Planungen.
(Bild: CUT-Projekt / Senatskanzlei Hamburg)

Mit Lösungen wie dem digitalen Partizipationssystem DIPAS, der digitalen Verfahrensführung für die Bauleitplanung DiPlanung sowie dem 3DProjektplaner verfügt Hamburg bereits über eine etablierte digitale Infrastruktur zur Stadtentwicklung. Bislang fehlten allerdings niedrigschwellige Instrumente, um in frühen Planungsphasen Lärmimmissionen abzuschätzen.

Nun soll ein neues Tool die Verkehrslärmverhältnisse und Umweltauswirkungen von Bauvorhaben bereits zu Beginn eines Projekts sichtbar machen. Entsprechende digitale Werkzeuge hat die Freie und Hansestadt mit dem Projekt „Connected Urban Simulations“, kurz CUS, zwischen Mai 2024 und Dezember 2025 entwickelt.