GIS in der Öffentlichen Verwaltung

Geografische Karten sagen mehr

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Vorher den Bedarf ermitteln

Welche Edition oder auch Editionen von Archikart-Karthago eine Öffentliche Verwaltung einsetzt, sollte im Vorfeld mit den Experten anhand der Funktionsanforderungen und des technischen Umfeldes geklärt werden. In Verbindung mit Karthago bieten sich darüber hinaus die Verwendung des Archikart-Themenbrowser, des Archikart-ServerAgenten und – als neueste Entwicklungen im Web/Map-Bereich – des DataComposers und des Archikart WPS (Web Processing Service) an.

Eine weitere Karthago-Komponente entstand, um auch nicht ins Archikart importierbare Daten zu verwenden. So können mit dem DataComposer beliebige Sachdatenbanken in die Archikart-Webmodule integriert werden. Je nach Anforderung der einzelnen Daten stehen Suchfunktionen, Ergebnislisten und Druckberichte bereit. Sind darüber hinaus auch noch geografischen Objekten verfügbar, lassen sich Grafik und Sachdaten miteinander koppeln.

Dies ist beispielsweise bei Daten von Ver- und Entsorgungsunternehmen, bei statistischen Daten, Umweltdaten oder bei Daten aus GIS-Fachschalen möglich, die so im ganzen Haus oder auch allen berechtigten Nutzern im Intranet oder im Internet zur Verfügung gestellt werden können.

Doch nicht immer wird für grafische Auswertungen auch eine Karte benötigt. Sollen beispielsweise alle in einem Überschwemmungsgebiet liegenden Flurstücke oder mit Beiträgen belastbare Flurstücksabschnitte in Gewässernähe ermittelt werden, dann kann Archikart-WPS weiterhelfen. Im Hintergrund wird auf der Basis von geografischen Daten eine „Verschneidung“ der verschiedenen Objektarten vorgenommen, deren Ergebnisse dann an die Oberfläche von Archikart zurückgegeben werden.

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