Digitalisierung Essen rüstet die Verwaltung softwareseitig auf

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Seit rund einem halben Jahr ist die Digitalstrategie der zehntgrößten Stadt Deutschlands in Kraft. Eine Partnerschaft mit einer niederländischen Softwareschmiede soll die Öffentliche Verwaltung in Essen nachhaltig stärken.

v.l.: Rick Niehof, Jeroen Voskuil, Jan Willem Bolkesteijn und Ben van Lent (JCC Software), Marina Helmich (Fachbereich Digitale Verwaltung der Stadtverwaltung Essen) und Raimund Fechtner (ESH)(©  JCC Software)
v.l.: Rick Niehof, Jeroen Voskuil, Jan Willem Bolkesteijn und Ben van Lent (JCC Software), Marina Helmich (Fachbereich Digitale Verwaltung der Stadtverwaltung Essen) und Raimund Fechtner (ESH)
(© JCC Software)

Die Stadtverwaltung Essen macht Ernst bei der Digitalisierung. Nachdem bereits im Juni diesen Jahres die Digitalstrategie der Stadt veröffentlicht wurde, lässt die Verwaltung der ehemaligen Zechenstadt mit einer strategischen Partnerschaft mit dem niederländischen Softwareunternehmen JCC Software den Worten Taten folgen.

Durch die Einführung eines Terminbuchungs- und Raummanagementsystems sollen die Bürgerinnen und Bürger Essens – mittelfristig – niederschwellig und ressourcenschonend sämtliche Verwaltungsangelegenheiten geräteunabhängig in Anspruch nehmen und Verwaltungsakte, die Präsenz erfordern, übersichtlich planen können. Die Verwaltungsangestellten der Essener Stadtverwaltung sollen darüber hinaus durch das neue Softwaresystem signifikant entlastet werden, sodass sie ihre Arbeitszeit für essentielle Aufgabenbereiche, wie etwa den persönlichen Parteiverkehr, aufwenden können.

Die Umstellung der internen Softwaretools soll noch in diesem Jahr peu à peu im laufenden Betrieb beginnen. Der Fachbereich 01-12 Digitale Verwaltung der Essener Stadtverwaltung arbeitet hierfür eng mit dem Softwarehersteller JCC Software sowie dem Essener Systemhaus (ESH), das hierbei als Distributor fungiert, zusammen.

Bevor die Software in allen Bereichen der Essener Stadtverwaltung zum Einsatz kommt, soll sie zunächst in den Ressorts, die erfahrungsgemäß die höchsten Publikumsvolumina aufweisen, erprobt werden. Dazu zählen neben dem Amt für Soziales und Wohnen, dem Jobcenter Essen, den Bürgerämtern und Zulassungsstellen auch die Zentrale Ausländerbehörde sowie das Jugendamt der Stadt Essen.

Ab wann der breiten Bevölkerung das runderneuerte System gesamtheitlich zur Verfügung stehen wird, kann – Stand jetzt – von Seiten der Stadt Essen allerdings noch nicht abgeschätzt werden.

(ID:49677663)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung in der Verwaltung

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung