Forderungen der VITAKO Eine Richtschnur für die Verwaltungscloud

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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VITAKO, die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, macht mit dem Positionspapier „Cloud-Lösung für die deutsche Verwaltung“ ihre Haltung zur deutschen Verwaltungs­cloud-Strategie deutlich.

Beim Frühjahrsempfang dabei (v. l.): Bundes-CIO Dr. Markus Richter, Dr. Reinhard Brandl (MdB CDU/CSU, Ausschuss für Digitales), Maximilian Funke-Kaiser (MdB FDP, digitalpolitischer ­Sprecher), Gudrun Aschenbrenner (Mitglied des Vorstandes AKDB, VITAKO-Vorstandsvorsitzender Dr. Rolf Beyer, VITAKO-Geschäftsführer Dr. Ralf Resch, Lars Hoppmann (stv. Vorstandsvorsitzender VITAKO und Geschäftsleiter des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe)(©  Christina Czybik für VITAKO)
Beim Frühjahrsempfang dabei (v. l.): Bundes-CIO Dr. Markus Richter, Dr. Reinhard Brandl (MdB CDU/CSU, Ausschuss für Digitales), Maximilian Funke-Kaiser (MdB FDP, digitalpolitischer ­Sprecher), Gudrun Aschenbrenner (Mitglied des Vorstandes AKDB, VITAKO-Vorstandsvorsitzender Dr. Rolf Beyer, VITAKO-Geschäftsführer Dr. Ralf Resch, Lars Hoppmann (stv. Vorstandsvorsitzender VITAKO und Geschäftsleiter des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe)
(© Christina Czybik für VITAKO)

Das im Rahmen des Frühjahrsempfangs der VITAKO veröffentlichte Positionspapier „Cloud-Lösung für die deutsche Verwaltung“ fordert die zügige Umsetzung der deutschen Verwaltungscloud-Strategie und nennt dazu folgende Punkte:

  • Aufbau einer Koordinierungsstelle in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft unter Beteiligung der öffentlich-rechtlichen IT-Dienstleister,
  • Aufbau einer technisch, betrieblich und juristisch souveränen Cloud-Lösung für die Öffentliche Verwaltung,
  • Angebote in Form von attraktiver Fachsoftware auf der Verwaltungscloud schaffen,
  • Verantwortung zur Beauftragung von gemeinschaftlichen Open-Source-Lösungen an das Zen­trum für Digitale Souveränität (ZenDiS) übertragen,
  • gemeinsame Entwicklungsplattform zur Steigerung der Attraktivität der Verwaltungscloud für Software-Entwickler bereit­stellen.

„Aus Sicht von VITAKO sind für uns vier Prämissen zwingend einzuhalten“, führt Lars Hoppmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von VITAKO, aus. Zum einen gelte es, eine Multi-Cloud-­Strategie umzusetzen. „Nur eine Multi-Cloud-Strategie ermöglicht Verwaltungen und Behörden eine echte Wahl“, sagt Hoppmann.

Zum anderen müsse Open Source genutzt werden, wobei der Quellcode öffentlich auf Plattformen zur Verfügung stehen soll. „Ein Daten­abfluss aus der EU in nichteuropäische Drittstaaten muss ausgeschlossen sein“, nennt Hoppmann einen weiteren wichtigen Punkt.

Und auch das Thema Rechtskonformität spricht er an: „Bestehende Abhängigkeiten von internationalen Hyperscalern müssen streng reglementiert und an europäische Sicherheitsstandards angepasst werden.“

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