Digitalpakt Schule: der Sicherheitsaspekt

Eine Fundgrube ungeschützter Daten

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Anbieter zum Thema

Aktiver Einsatz der Dienstleister

Insgesamt recht aktiv und immer in Zusammenarbeit mit den Fachhandelspartnern. Avast unterstützt die Kunden im ­Bildungssektor mit den Business-Education-Partnern. Zudem gibt es eine Kooperation mit der Initiative Deutschland sicher im Netz (DsiN). In deren Projekt „DigiBits – Digitale Bildung trifft Schulen“ will sich Avast künftig ebenfalls einbringen. Sophos informiert die Schulen durch Beratung über die entsprechenden Lösungen, so Falko Sperling. Diesen Weg hat auch Securepoint gewählt. Gemeinsam mit IT-Partnern zeigen die Experten den Schulträgern, „welche Grundvoraussetzungen es für die Digitalisierung gibt und welche Ausstattungen konkret unter welchen Voraussetzungen gefördert werden“, berichtet Lajos Sperling.

Eset hat verschiedene Ansätze. Da wäre einmal die eigene Plattform „SAFERKIDSONLINE“, über die Kinder zum Thema Online-Sicherheit informiert werden. Außerdem bietet das slowakische Unternehmen im Rahmen einer Schultour kostenfreie Workshops für Schüler, Lehrer und Eltern an. Dies soll die ­Medienkompetenz stärken und für die Cybersicherheit sensibilisieren. Technisch interessierte IT-Anwender werden auf den Blogs „welivesecurity.de“ und „digitalsecurityguide.eset.com“ fündig. G Data setzt spezialisierte Fachhändler für den Bildungsbereich ein und verkauft nur an staatlich anerkannte Schulen. Zudem präsentiert der deutsche Anbieter sein Angebot auch auf Messen wie der Didacta, um die geeignete Zielgruppe anzusprechen. Spezielle Promotions für Bildungsträger bieten ebenfalls viele der ­Security-Spezialisten an.

Das Systemhaus ACP fährt einen 360-Grad-Ansatz und bezieht neben der Technologie auch die zugehörigen Prozesse sowie den Faktor Mensch mit ein. Das Komplett-Angebot umfasst eine Analyse der Ist-Situa­tion und der Zielvorgabe sowie die Begleitung bei der Implementierung. Die Experten erarbeiten Handlungsempfehlungen, die nach Absprache umgesetzt werden. Dies erfolgt gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum eduWERK, das Teil der deutsch-österreichischen ACP-Gruppe ist.

Handlungsempfehlungen

Handlungsempfehlungen hat auch Blackberry, Anbieter von Sicherheitssoftware und -dienstleistungen für das IoT. Dazu zählen fortlaufende Trainings zu Sicherheitsmaßnahmen, in erster Linie für nicht technikaffine Lehrkräfte. Durch den Digitalpakt gefördert wird auch die Fortbildung von IT-Administratoren und des Bildungspersonals, um diese mit zusätzliche Kompetenzen auch im Bereich der IT-Sicherheit auszustatten. „Wenn Bildungseinrichtungen und Lehrende jetzt die richtigen Voraussetzungen schaffen, um ihre digitalen Lernressourcen angemessen zu sichern, birgt die Zukunft der Bildung zahlreiche Möglichkeiten, um Schüler perfekt auf die Anforderungen eines zunehmend digitaleren Lebens- und Arbeitsalltags vorzubereiten“, resümiert Hans-Peter Bauer, Senior Vice President EMEA von Blackberry.

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