Homburg Eine App für mehr Bürgerbeteiligung

Von Natalie Ziebolz 2 min Lesedauer

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Seit Anfang Mai können Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt Homburg ein neues Geoinformationssystem (GIS) nutzen und über die AEM-App Anregungen und Ereignisse melden. Dadurch soll nicht nur die Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und Bürgern verbessert, sondern auch die Effizienz der Verwaltungsabläufe gesteigert werden.

Wo ist der nächste Spielplatz? Wie kann ich die defekte Straßenlatern in meiner Straße melden? Mit Anregungs- und Ereignis-Management-Apps können Bürgerinnen und Bürger in der kommunale Geschehen eingebunden werden.(Bild:  Tazzi Art – stock.adobe.com)
Wo ist der nächste Spielplatz? Wie kann ich die defekte Straßenlatern in meiner Straße melden? Mit Anregungs- und Ereignis-Management-Apps können Bürgerinnen und Bürger in der kommunale Geschehen eingebunden werden.
(Bild: Tazzi Art – stock.adobe.com)

Mehr Bürgerbeteiligung und ein besserer Informationsfluss – das soll in Homburg mit einem neuen Geoinformationssystem sowie einer AEM-App (Anregungs- und Ereignismanagement) erreicht werden. Beides steht den Bürgerinnen und Bürgern seit Anfang Mai zur Verfügung. „Mit diesem neuen Angebot verbessern wir nicht nur den Service unserer Verwaltung und die Bürgernähe, auch die Benutzerfreundlichkeit unserer Homepage wird so noch gesteigert“, betont Bürgermeister Michael Forster. Die Dienste seien dafür auf der städtischen Homepage verlinkt und die AEM-App könne kostenlos in allen App-Stores heruntergeladen werden, um sie auf mobilen Endgeräten zu nutzen. „Somit stellt dieser Weg auch den nächsten Schritt in Richtung einer weiteren Digitalisierung unsere Leistungen und Angebote dar.“

Das Bürger-Geoinformationssystem ist auf der Homepage der Stadt zu finden. Hier können Bürger eine interaktive Karte Homburgs aufrufen, auf der verschiedene Bereiche wie Bushaltestellen mit Echtzeit-Abfahrtzeiten, Bildungseinrichtungen, Sport- und Freizeitangebote sowie kulturelle Standorte angezeigt werden. Das System sei jedoch darauf ausgelegt weiter zu wachsen, erklärt Forster. Individuelle Informationen wie Parkplätze, Bebauungspläne, Baumbestände, Kindertagesstätten, Radwege, Museen, Spielplätze, Naherholungsgebiete und Schulen können problemlos hinzugefügt werden. „Auf diese Weise erhalten unsere Bürgerinnen und Bürger Zugang zu Informationen rund um viele öffentliche Einrichtungen sowie viele kommunale Themen“, beschreibt der Bürgermeister.

Ein besonderer Service ist der Mängelmelder, der entweder über das Bürger-Geoinformationssystem oder die AEM-App aufgerufen werden kann. Bürger können dort die Position des Ereignisses auf der Karte bestimmen und Meldungen zu defekten Straßenlaternen, klappernden Kanaldeckeln oder illegalen Müllablagerungen abgeben. Die App ermöglicht es den Bürgerinnen und Bürgern somit, aktiv zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur beizutragen. Gleichzeitig optimiert sie verwaltungsinterne Abläufe und ermöglicht eine papierfreie Auftragsverwaltung innerhalb der Verwaltung. Mitarbeiter der Stadtverwaltung, wie Ortspolizei, Bauamt, Sozialamt und Feuerwehr, können über die App Geoinformationen abrufen und vor Ort Flurstücks-Informationen, Bestandsdaten von Bäumen und Grünflächen kontrollieren oder Straßenschäden erfassen.

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