Kabinett Dr. Kristina Sinemus soll Bundesdigitalministerin werden

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Dr. Kristina Sinemus, Digitalministerin in Hessen, soll offenbar das neue Bundesdigitalministerium leiten. Sie kann auf langjährige Expertise zurückgreifen.

Kristina Sinemus (CDU) leitet aktuell das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation(©  Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation)
Kristina Sinemus (CDU) leitet aktuell das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation
(© Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation)

Im neuen Kabinett ist offenbar Dr. Kristina Sinemus als neue Bundesdigitalministerin vorgesehen. Laut inoffiziellen Informationen soll sie von Hessen nach Berlin wechseln und dort das neue Ministerium aufbauen.

Sinemus kann auf langjährige Erfahrung zurückgreifen. Seit 2019 ist sie Digitalministerin in Hessen, seit rund einem Jahr mit eigenständigem Ministerium. Diese Expertise kann sie in Berlin nutzen, da es auf Bundesebene bislang noch kein eigenständiges Digitalministerium gibt.

„Als eigenständiges Ministerium mit einer klaren Strategie und Budgetverantwortlichkeit bündeln wir zentrale Digitalthemen in einem Ressort und koordinieren die Digitalisierung ressortübergreifend – das ist in dieser Form einzigartig in Deutschland“, sagte Sinemus kürzlich im Gespräch mit unserer Redaktion und kritisierte, dass das Thema Digitalisierung auf Bundesebene noch nicht konsequent organisiert werde. „Ein eigenständiges Bundesdigitalministerium mit einer einheitlichen ressortübergreifenden Strategie ist daher dringend notwendig, um Digitalisierungsvorhaben auch bundesweit zu bündeln und strategisch umzusetzen“, erklärte sie. „Nur so lässt sich die digitale Transformation des Landes gezielt vorantreiben. Hessen könnte dafür als Blaupause dienen.“

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