Studie von Pentadoc Digitalisierung setzt GKVs unter Druck

Von Ira Zahorsky 1 min Lesedauer

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In puncto Digitalisierung weichen die Kundenerwartungen von dem ab, was die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) derzeit anbieten. Doch geht es hier nicht um „exotische“ Anwendungen, sondern um alltägliche Prozesse.

Krankenkassen müssen ihre Digitalisierungsstrategien an den Kundenanforderungen ausrichten(Bild:  © Jakub Jirsk - Fotolia)
Krankenkassen müssen ihre Digitalisierungsstrategien an den Kundenanforderungen ausrichten
(Bild: © Jakub Jirsk - Fotolia)

Die gesetzlichen Krankenkassen betreuen rund 53 Millionen Versicherte. Die hohe Wechselbereitschaft besonders in jüngeren Zielgruppen fordert die Krankenkassen, die Digitalisierung bei der Kundenbetreuung, in Prozessen und im Dialog mit den Kunden ernst zu nehmen.

Eine Studie von Pentadoc Radar, die auf einer Datenbasis des bundesweiten Durchschnitts basiert, ergab große Unterschiede zwischen der Kundenerwartung und der aktuellen Ausrichtung der Kassen. So kommunizieren die Krankenkassen zu 60 Prozent per Brief, die Kunden bevorzugen jedoch die eMail und bewerten postalische Angebote tendenziell als uninteressant. 84 Prozent der Befragten wollen die Bearbeitung eines Auftrags online verfolgen und knapp 60 Prozent erwarten eine Reaktion innerhalb eines Tages. „Hier warten enorme Chancen, eine Vielzahl der Prozesse auf eine neue digitale Ebene zu heben“, meint Guido Schmitz, Vorstand bei Pentadoc.

Der Branchenmonitor „Digitalisierung in der GKV“ ist ab sofort online zu erwerben.

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