Bayern „Digitale Schule der Zukunft“ geht in die Umsetzung

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Im Rahmen des Projekts „Digitale Schule der Zukunft“ haben staatliche Mittel-, Real- und Wirtschaftsschulen sowie Gymnasien in Bayern ab dem Schuljahr 2024/2025 die Möglichkeit, jährlich jeweils bis zu zwei Jahrgangsstufen mit mobilen Endgeräten auszustatten.

Anna Stolz, Bayerische ­Staatsministerin für 
Unterricht und Kultus.(©  Matthias Balk/StMUK)
Anna Stolz, Bayerische ­Staatsministerin für 
Unterricht und Kultus.
(© Matthias Balk/StMUK)

„Es ist wichtig, kräftig in die Digitalisierung an unseren Schulen zu investieren, um unsere Kinder und Jugendlichen auf die immer digitaler werdende Lebens- und Arbeitswelt von morgen vorbereiten zu können“, sagt Bayerns Kultusministerin Anna Stolz zum Projekt „Digitale Schule der Zukunft“.

Nach einer zweijährigen Pilotphase startet ab dem kommenden Schuljahr die Einführung einer 1:1-Ausstattung mit mobilen Endgeräten an staatlichen Mittel-, Real- und Wirtschaftsschulen sowie Gymnasien in ganz Bayern. Nicht-staatlichen Schulen dieser Schularten und Freien Waldorfschulen soll ab dem Schuljahr 2025/2026 die Beteiligung an der „Digitalen Schule der Zukunft“ ermöglicht werden.

Stolz nennt dies einen „Meilenstein für unsere gesamte Schullandschaft“ und betont, dass die Umsetzung sorgfältig vorbereitet und geplant werde. „Dabei bekommen die Schulen größtmöglichen Gestaltungsspielraum: Sie entscheiden beispielsweise, wann sie starten, mit welchen Klassen und mit welchen Geräten“, betont Stolz. Es soll eine intensive Begleitung und Beratung der Schulen geben, aber auch Fortbildungen für die Lehrkräfte.

Neben Unterstützungsangeboten können die Schulen auch von den Erfahrungen aus der Pilotphase profitieren. Um dies zu vereinfachen, hat das Bayerische Kultusministerium den Praxisleitfaden „In fünf Schritten zur Digitalen Schule der Zukunft“ zusammengestellt:

  • 1. Start: Die Chancen der 1:1-Ausstattung für die eigene Schule erschließen und gemeinsam ausgestalten.
  • 2. Rahmenbedingungen: Den passenden Weg für die eigene Schule identifizieren.
  • 3. Gerätebeschaffung: Den Beschaffungsprozess organisieren.
  • 4. Planung: Die Prozessschritte zeitlich verorten und ausgestalten.
  • 5. Unterricht: Den Einstieg bewusst gestalten.

Der Leitfaden soll den Schulen ­Orientierung geben – quasi aus der Praxis für die Praxis.

Neben der guten Vorbereitung und Begleitung betont die Kultusministerin Anna Stolz auch die Sinnhaftigkeit und den Anspruch eines Einsatzes digitaler Endgeräte. Es gelte der „Grundsatz, dass digitale Bildung immer mit einem päda­gogischen Mehrwert einhergehen muss“.

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