Wettbewerb Deutschland sucht KI-Pioniere an Schulen

Von Stephan Augsten 2 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz spielt im Alltag von Lehrkräften und ihren Schützlingen eine immer wichtigere Rolle. Der erste bundesweite KI-Schulpreis soll dem Rechnung tragen. Primar- und Sekundarschulen dürfen ihre umgesetzten KI-Projekte, die bereits den Unterricht und die Schulorganisation bereichern, noch bis zum 10. Oktober 2025 einreichen.

Bildungseinrichtungen mit bereits umgesetzten KI-Projekten sind dazu aufgerufen, sich für den KI-Schulpreis zu bewerben.(Bild:  ImageFlow - stock.adobe.com)
Bildungseinrichtungen mit bereits umgesetzten KI-Projekten sind dazu aufgerufen, sich für den KI-Schulpreis zu bewerben.
(Bild: ImageFlow - stock.adobe.com)

Logo des KI-Schulpreises.(Bild:  Land der Ideen Management GmbH)
Logo des KI-Schulpreises.
(Bild: Land der Ideen Management GmbH)

Deutschland – Land der Ideen, die Deutsche Telekom Stiftung und die Dieter Schwarz Stiftung haben den ersten bundesweiten KI-Schulpreis ins Leben gerufen. Der Wettbewerb richtet sich an alle Primar- und Sekundarschulen in Deutschland, die künstliche Intelligenz (KI) bereits erfolgreich in ihren Schulalltag integriert haben.

Die Initiative verfolgt ein klares Ziel: Wegweisende Projekte und Konzepte sollen andere Bildungseinrichtungen inspirieren und die Möglichkeiten des Einsatzes von KI in der Bildung aufzeigen. Dabei liegt der Fokus nicht ausschließlich auf dem Einsatz im eigentlichen Unterricht, sondern meint auch innovative Ansätze in der Schulorganisation oder die Unterstützung von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern.

Zwei Kategorien für unterschiedliche Ansätze

Der Wettbewerb teilt sich in zwei Kategorien auf. Für den Bereich „KI-Gesamtkonzept“ können sich Schulen bewerben, die künstliche Intelligenz bereits strategisch und umfassend in verschiedensten Bereichen einsetzen. Dazu zählen etwa der Unterricht, die Förderung von Inklusion oder die Automatisierung administrativer Aufgaben. Die zweite Kategorie „KI-Teilkonzept“ richtet sich an Schulen, die KI gezielt in einem bestimmten Fachbereich oder für einen klar definierten Anwendungsfall nutzen. Beispiele hierfür sind die Bereitstellung individueller Lernangebote oder spezielle Pilotprojekte.

Eine Fachjury bewertet die eingereichten Bewerbungen nach vier zentralen Kriterien. Entscheidend ist zunächst die kreative und effektive Nutzung der spezifischen Stärken von KI-Lösungen. Die Umsetzung muss zudem bereits im Schulalltag erfolgt und mit der entsprechenden technischen Infrastruktur realisiert worden sein.

Besonderes Augenmerk legt die Jury auf den geleisteten Beitrag zur Schulentwicklung. Der Ansatz soll neue und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Bildungseinrichtung liefern. Zudem bewertet die Jury die Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit der Konzepte. Diese sollten laut den Veranstaltern übertragbar auf andere Schulen oder Fachbereiche sein und auf eine langfristige Wirkung abzielen.

Bewerbungsfrist läuft bis Oktober

Interessierte Schulen können sich noch bis zum 10. Oktober 2025 über das Online-Portal des KI-Schulpreises bewerben. Neben dem schriftlichen Bewerbungsformular können die Einrichtungen zusätzlich anschauliche Materialien wie Fotos oder Videos einreichen. Pro Kategorie ist maximal eine Bewerbung pro Schule möglich, eine Vor auswahl wird bis Ende Oktober bekanntgegeben. Die nominierten Schulen präsentieren ihre Konzepte in digitalen Jury-Gesprächen am 17. und 21. November 2025.

Den prämierten Schulen winken Geldpreise im Gesamtwert von 100.000 Euro und bundesweite Reputation als digitale Vorreiter. Die Preisverleihung am 16. Januar 2026 auf dem Bildungscampus Heilbronn bietet zudem die Möglichkeit, Kontakte zu anderen innovativen Bildungseinrichtungen und Experten zu knüpfen.

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