Souveränität, Sicherheit, Compliance

Der Public Sector und die Cloud

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Verwaltungscloud

Die Bemühungen der deutschen Regierung um eine deutsche Verwaltungscloud hält Daniel Holz für den richtigen Weg. „Die Verwaltungscloud-Strategie ist sehr begrüßenswert“, sagt er. Allein schon deswegen, da es nun ein offizielles Papier gebe und man sich auf Richtlinien geeinigt habe. Zudem komme es Google entgegen, dass es bei der Verwaltungscloud stark um Open Source gehe. „Im Grunde ist die gesamte Google-Cloud-Plattform in weiten Teilen ein kuratiertes Open-Source-Angebot“, betont Holz.

Die Air-gapped-Variante kann komplett ohne Verbindung zu Google laufen.

Dr. Daniel Holz, VP EMEA North bei Google Cloud

Der Vice President hat bezüglich der Verwaltungscloud aber auch Verbesserungswünsche. „Der Fokus liegt im Moment noch sehr stark darauf, dass man die existierenden öffentlichen IT-Dienstleister miteinander besser vernetzt, dass man quasi die bestehenden On-Premise-Architekturen noch mehr miteinander sprechen lässt“, erläutert Holz. Das sei zwar gut, aber schaffe nicht die Qualität, die man sich hinsichtlich Kostenreduktion, wegfallender Basisdienste, Vereinheitlichung, Kosteneffizienz und Performance wünsche. „Effiziente Datenanalyse oder Künstliche Intelligenz einzusetzen wird aus unserer Sicht nur möglich sein, wenn man das öffnet“, meint Holz.

Air-gapped Cloud

„Klaus Vitt hat immer gesagt: ‚Cloud on premise, das ist die Lösung für Deutschland‘“, zitiert Holz den ehemaligen Bundes-CIO. Genau dies könne man bald mithilfe der sogenannten Air-gapped-Cloud, die T-Systems noch vor Jahresende live nehmen werde. Das Portfolio mit der Sovereign Cloud werde dadurch perfekt abgerundet, da der Kunde entscheide, welche Daten rein- oder rausfließen. „Die Air-gapped-Variante kann komplett ohne Verbindung zu Google laufen“, versichert Holz. „Das wird dann hoffentlich die letzten Zweifel ausräumen.“

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