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Den öffentlichen Sektor stärken mit der European Sovereign Cloud

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Vorteile der European Sovereign Cloud liegen besonders in der Kosteneffizienz und in der Zeiteinsparung: Das Leukämielabor in München konnte seine Krebsdiagnosen um bis zu 17 Stunden schneller durchführen.

Schließlich soll die erste Region für die AWS European Sovereign Cloud Ende 2025 in Brandenburg entstehen. Mit ihr profitieren Hilfsorganisationen, Bildungseinrichtungen, Gesundheitswesen und die Regierung in Deutschland.

Weltweit nutzen Regierungen die Cloud, um Verwaltungsdienstleistungen für Bürger zu digitalisieren. Statt langer Wartezeiten vor Ort können so Anträge wie Kfz-Zulassungen oder Baugenehmigungen bequem digital gestellt werden. Damit werden effiziente Wege gestaltet, um auf die Belange der Bürger und Bürgerinnen zu reagieren. Weitere Ziele decken die Arbeit an Nachhaltigkeitskonzepten ab: Die Bahn setzt beispielsweise auf die Cloud, um ihren CO2-Fußabdruck zu verringern und über 34.000 Kilometer Schiene sicher zu halten. „Dabei nutzen sie Live-Daten auf verschiedenen Machine-Learning-Modellen für eine positive Klimabilanz oder um ihre Funktionsweise zu verbessern“, erklärte Kratz.

Auch im Bildungsbereich treibt der öffentliche Sektor die Digitalisierung und Automatisierung sicher mit der Cloud voran. Die Max-Planck-Gesellschaft tauscht mithilfe der Cloud Forschungsdaten sicher und effizient zwischen ihren 86 Instituten aus.

Wie sehen die aktuellen Herausforderungen aus?

Aktuelle Herausforderungen sieht Jeffrey Kratz in der Zeit: „Wir verbringen sehr viel Zeit damit, unseren Kunden bei der digitalen Transformation zu helfen, wie in der Cloud-Migration. Dabei sehe ich die Vorteile in der Sicherheit – etwas, worauf wir seit Tag eins fokussiert sind. Ich sehe den Nutzen auch in der Resilienz, den Kosteneinsparungen und der Flexibilität.“ Er unterstützt Sektoren und Unternehmen Daten zu bewegen, von einem System in das andere ohne dabei die Kontinuität des Betriebs zu stören. Auf Seiten der Betriebe weiß Kratz auch um deren Herausforderung: „Macht es denn eigentlich Sinn, zur Cloud zu wechseln?“

„Wir haben über 300 verschiedene Sicherheitstools, sodass die Kunden weiterhin schnell und agil arbeiten können.“ Die Kontinuität des Geschäftsbetriebs ist entscheidend, oft lassen sich bestehende Systeme nicht einfach abschalten. Ein wichtiger Aspekt ist daher genau zu analysieren, welche Anwendungen und Daten sinnvoll in die Cloud migriert werden sollten und welche nicht.

Ein Kunde soll zum Beispiel über 1.200 Anwendungen im Ministerium betreiben. Kratz führte aus, dass es bei einigen Anwendungen Sinn ergeben würde, sie in die Cloud zu migrieren. Dabei muss man solche Entscheidungen mit Bedacht treffen und sich vorerst fragen, wie die Daten archiviert werden. „Viele benötigen Unterstützung bei dem Prozess. In dieser Hinsicht arbeiten wir intensiv an der Migrationsplanung, daran, den Beteiligten ihre Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zu vermitteln und ihnen aufzuzeigen, wo unsere liegen.“

Pläne in der Zukunft

„Tatsächlich beruhen etwa 95 Prozent unserer technischen Roadmap auf dem Feedback unserer Kunden.“ Die restlichen 5 Prozent ergeben sich aus der Analyse von Daten dazu, was die Zielgruppen in Berlin, Bonn und anderen Städten benötigen. „Wir werden weiterhin innovativ sein, insbesondere im Bereich der generativen KI mit Amazon Q und investieren in Schulungsprogramme, um die Talente von morgen auszubilden. Denn eine unserer zentralen Anliegen ist die Förderung der jungen Generation – unserer zukünftigen Experten.“

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