gesponsertEin Konto für alle digitalen Verwaltungsleistungen Bund erreicht OZG-Ziel – so gelingt der sichere Login für Bürger*innen

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Ein wichtiger Schritt in der Digitalisierung der Öffentlichen Verwaltung ist getan: Aus der BundID wird die DeutschlandID. Diese soll es Bürger*innen ermöglichen, sich nicht nur zweifelsfrei online ausweisen zu können, sondern auch mit Behörden und Ämtern sicher zu kommunizieren.

(© istock)
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Ende 2024 hat die Bundesregierung ihre 115 priorisierten Leistungen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) vollständig digitalisiert. Das OZG verfolgt das Ziel, die Verwaltungsleistungen der öffentlichen Hand über das Internet zugänglich und nutzbar zu machen. Damit Bürger*innen von diesen Services Gebrauch machen können, benötigen sie einen Weg, sich zweifelsfrei online auszuweisen sowie einen sicheren Kommunikationsweg mit den Behörden. Die BundID übernimmt diese Aufgaben.

Von BundID und DeutschlandID zur Vorbereitung auf das EUDI-Wallet

Aus der BundID wird die DeutschlandID. Diese soll dann weitere Möglichkeiten für Bürger*innen schaffen, sich online sicher zu identifizieren und Transaktionen digital abzuwickeln – sei es bei Behörden, im Gesundheitswesen oder in anderen Bereichen. Aktuell steht nur der Nachrichtenempfang im Postfach zur Verfügung. Wollen Bürger*innen darauf antworten, so müssen sie einen anderen Weg wählen. Die bidirektionale Kommunikation sei laut Bundesinnenministerium für dieses Jahr geplant.

Die BundID soll laut Roadmap in Zukunft auch eine Anbindung zu dem geplanten EUDI-Wallet (European Digital Identity Wallet) bekommen. Das EUDI-Wallet ist eine digitale Brieftasche, die von der Europäischen Union durch Rahmenbedingungen erarbeitet und den Bürger*innen über die der Mitgliedsländer entwickelten Lösungen zur Verfügung gestellt wird.

Sicherer Zugang für Bürger*innen

Da der Nachweis der eigenen Identität im Internet komplex ist und gleichzeitig über einen hohen Schutzbedarf verfügt, ist eine sichere Authentisierung für die BundID essentiell. Beim Login spielt der Online-Ausweis (auch eID genannt) eine zentrale Rolle: Die Nutzung des Online-Ausweises erlaubt aufgrund des hohen Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveaus den Ersatz der Schriftform gemäß § 3a des Verwaltungsverfahrensgesetzes. Somit können Bürger*innen digital, ortsunabhängig und medienbruchfrei Anträge einreichen und rechtsverbindlich unterschreiben.

Bei der Umstellung der Bundesländer und die Anbindung an die BundID sowie zukünftiger Kompatibilität zum EUDI-Wallet helfen Experten wie Governikus. Seit Einführung der Online-Ausweisfunktion gestaltet der Bremer IT-Sicherheitsexperte das deutsche eID-System und die europäische Interoperabilität im Sinne der eIDAS-Verordnung aktiv mit. Eine funktionsorientierte Anbindung von Servicekonten der Bundesländer an die BundID ist bereits in der Anwendung Governikus des IT-Planungsrates integriert und steht damit Bund, Ländern und Kommunen zur Verfügung.

Durch die Einbindung der Anwendung Governikus werden die Herausforderungen der heterogenen IT-Landschaft und -Systeme der Kommunen und Bundesländer umgangen, da pro Land oder Kommunalverbund ein zentraler Zugang einen effizienten Anschluss an die BundID ermöglicht. Erforderliche Zustimmungen im Rahmen der Registermodernisierung können ebenfalls erteilt werden und somit gelingt die Realisierung des Once-Only-Prinzips. Zustimmungen via Identifizierung mittels Online-Ausweis können rechtssichere Willenserklärungen darstellen.

Die BundID stellt den ersten Schritt zur nationalen digitalen Identität von Bürger*innen dar. Sie ermöglicht es, sich sicher und einfach bei Behörden und öffentlichen Diensten zu authentifizieren. Die DeutschlandID könnte in Zukunft als Grundlage für die Integration in das EUDI-Wallet genutzt werden. Mit den Identitätslösungen von Governikus können Bundesländer schon heute die BundID nutzen und den Grundstein für eine zukunftssichere Anbindung zum entstehenden EUDI-Wallet setzen.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

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